DIY 2018 – ein Rückblick

Na, ihr Lieben, hattet ihr schöne Weihnachten? Ich habe mich mal an einen kleinen DIY-Rückblick gemacht. 2017 hatte ich euch jeden Monat ein Kalenderblatt mit einem Bibelvers gestaltet zum Ausdrucken. Und 2018 gab es jeden Monat eine Do-It-Yourself-Idee. Vielleicht hat der eine oder die andere einen Monat verpasst und braucht gerade einen Kreativanstoß »zwischen den Jahren«?!

Im Januar gab es eine Anleitung für Teelichthalter im Origami Stil. Relativ schlicht in Weiß gehalten, die man auch als Blumentopfverschönerung verwenden kann. Bei mir stehen sie noch immer auf der Fensterbank bzw. auf meinem kleinen Bücherregal. Weiter gings im Februar mit der Inspiration für einen Kranz aus Eukalyptuszweigen. Oh, wie der gut geduftet und natürlich auch hübsch ausgesehen hat! Im März nahm ich euch mit in die Welt des Brandletterings oder auch Pyrografie. Auch hier habe ich einige Bretter zu Ostern verschenkt und auf manchen schneide ich noch heute mein Gemüse. :) Klar wurde es im April österlich.


Und nach Faltanleitung, was mit Pflanzen und dem Brenner, musste mal wieder was Genähtes her. Das Osterkörbchen kann man übrigens auch ganzjährig als Brotkorb verwenden. Und wenn ihr schon einen Brotkorb oder eine Schüssel habt, die ihr gerne plastikfrei abgedeckt haben wollt, kann ich euch das DIY im Mai empfehlen. Da habe ich euch gezeigt, wie man eine Food Hood näht. Die nächsten beiden DIY gehören fast zusammen, da ich im Juni einen Stoff bemalt und zum ersten Mal Experimente mit Stoffmalfarbe gemacht habe, um diesen dann im Juli für ein Mousepad zu nutzen. Der neue Besitzer ist übrigens begeistert von seinem Unikat. Karten, gerade für Geburtstage, kann man wirklich immer gebrauchen. Von mir gabs im August eine kleine, feine Anleitung dazu. Mit fancy goldenen Sprenkeln und Handlettering!

»Ein Traum in Grün« hieß es im September und ich habe mir ein Bandeau-Haarband genäht. Ein wirklich leichtes und schnelles DIY, das klasse Eindruck macht :) Im Oktober habe ich euch ein ungewöhnliches, aber sehr effektives Waschmittelrezept aus Kastanien gezeigt. Hat es schon jemand nachgemacht? Wie ihr wisst, habe ich in den letzten Monaten auch das Lettering wieder mehr für mich entdeckt. Seiten, die mich inspirieren und eigene geletterte Sachen gabs im November zu bestaunen. Und im Dezember machte die Anleitung für Weihnachtskarten im Lettering und Watercolor Stil den Jahresabschluss.

Das waren also meine 12 DIY-Ideen 2018 für euch. Wirklich ein buntes Programm, wenn ich so zurückblicke. Ich hoffe, ihr hattet Spaß daran und damit und habt die eine oder andere Inspiration mitnehmen können. Mal sehn, was mir fürs neue Jahr an monatlichem Goodie so einfällt?! Lasst euch Anfang Januar überraschen! :)

Ich wünsche euch ein wunderbares Weihnachtsfest!

»Ich steh‘ an deiner Krippen hier,
o Jesu, du mein Leben;
ich komme, bring‘ und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel‘ und Mut, nimm alles hin
und laß dir’s wohlgefallen.
(…)
Ich sehe dich mit Freuden an
und kann mich nicht satt sehen;
und weil ich nun nichts weiter kann,
bleib‘ ich anbetend stehen.
O daß mein Sinn ein Abgrund wär‘
und meine Seel‘ ein weites Meer,
daß ich dich möchte fassen!«

Komponist: Johann Sebastian Bach
Text: Paul Gerhardt

DIY – Dezember 2018

Advent. Sich besinnen und auf Jesu Ankunft warten. Sich Zeit nehmen. Es sich gemütlich machen. Bist du gut in der Adventszeit angekommen und nimmst diese auch als solche wahr? Schon die ersten Adventskalendertürchen geöffnet? Machst du es dir mit einem Tee auf dem Sofa gemütlich? Bist du sogar schon am Weihnachtsgeschenke kaufen oder basteln?

Ich bin bald für zwei Wochen im Urlaub, so dass ich dieses Jahr eine ganz neue und andere Adventszeit erleben werde. Trotzdem oder gerade deswegen habe ich mir schon rechtzeitig Gedanken zu Geschenken und Deko gemacht. Ich habe die Adventstüten aus dem letzten Jahr aufgestellt und Sterne aufgehängt. In den letzten Jahren habe ich Karten mit 3D-Kugeln und mit einem Aufklappeffekt gebastelt. Dieses Jahr zeige ich dir, wie man hübsche Karten mit Watercolor und Lettering gestalten kann.


Du brauchst für die Karten (Aquarell)Papier und -farben, einen Pinsel, Wasser, einen Teller oder eine Mischpalette und einen Fineliner oder Brushlettering-Stift, ggf einen Bleistift, wer sich die Motive vorzeichnen möchte.


Als erstes mischen wir uns auf dem Teller einen schönen Tannengrünton (bei mir heißt das: Grün mit Schwarz und Blau und etwas Gelb) und verwenden dieses mit viel Wasser als erste Ebene, den Hintergrund. Dieser wirkt pastellig und zart, fast transparent.

Dann erstmal Geduld und die erste Ebene trocknen lassen. Die zweite Ebene, ich nenne sie mal Mittelgrund (gibt’s das Wort?! :D), und die Tannen bekommen etwas mehr Farbe. Wieder trocknen lassen – übrigens sind die Pausen perfekt zum Teewasser aufsetzen, Kekse essen, … ;)

Und die vordere Ebene, also der Vordergrund, bekommt die meiste Farbe ab und darf fast deckend sein. So entsteht ein cooler 3D Effekt. Nachdem auch diese Ebene trocken war, habe ich den Schriftzug auf die freie Fläche geschrieben. Und am Ende durfte es noch etwas »Goldstaubsprenkel« regnen :)

Was ich mit den Tannen gemacht habe, funktioniert natürlich auch mit anderen Elementen. Ich habe noch zwei Kränze illustriert, einige Geschenkanhänger und eine Karte, die mit Tannengrün und roten Kugeln umrandet wurde. Auch hier habe ich wieder mit wässrigem Grün gestartet bis hin zum fast deckendem Grünton. Profis nennen diese Methode auch »Layering« (Layer = Ebenen, von denen ich ja auch oben schon sprach). 

Wenn die Karten vollständig getrocknet sind, kommt der zweite Teil, das Lettering. Hier kannst du es entweder mit Bleistift vorzeichnen oder direkt loslettern. Und hier noch ein kleines Filmchen vom Entstehungsprozess:

Hoffentlich konnte ich dich inspirieren und du hast viel Freude beim Gestalten von persönlichen Weihnachtskarten – es können natürlich auch Geschenkanhänger sein oder Geschenkpapier?! Werde kreativ!