DIY Untersetzer fürs Tablett

Bisher hat als Untersetzer für mein Tablett immer eine Serviette gedient, aber die musste ich beim ersten Wassertropfen immer schon wegschmeißen. Da ich von diesem ständigen Wegschmeißen sowieso nicht so viel halte (von Müllreduzierung hatte ich hier ja schon mal geschrieben) und gleichzeitig die Augen offen halte für neue Nähprojekte, habe ich einen Untersetzer genäht. Doppelseitig, so dass ich ihn je nach Lust und Laune und passender Deko verwenden kann.

Du magst auch einen? Klar. Mach doch :) Ich zeig dir, wie ich vorgegangen bin:

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  1. Erstmal eine Stoffauswahl treffen. Bei so vielen Stoffen, die sich mittlerweile in meinem (zum Glück aufgeräumten) Regal befinden, ist das gar nicht so einfach. Aber Streifen gehen immer und grafische Muster sowieso :)
  2. Als Schablone habe ich – ganz clever, haha – das Tablett genommen. Unten ist es auf dem Tablett etwas enger als oben, daher braucht es keinen Beschnitt*, sondern man muss die Umrandung wieder etwas reduzieren.
  3. Weil ich es besonders hübsch machen wollte, habe ich zusätzlich noch ein Band zur Umrandung verwendet . Das geht aber auch ohne*. Die Seiten können – aufgrund des Bandes – links auf links aufeinandergenäht werden, also, die rechte, schöne Seite zeigt nach außen.
  4. Für die Variante mit Band, das Band auf einer Seite feststecken und festnähen.
  5. Danach wenden und auf der anderen Seite festnähen. Achtet darauf, dass ihr in etwa wieder die vorherige Naht trefft.
  6. Und dann seid ihr auch schon fertig und könnt eure Gäste mit frischen Getränken bewirten :)

* Wenn ihr es ohne Band nachnähen wollt, dann natürlich mit Nahtzugabe. Die Stoffe rechts auf rechts nähen, mit Wendeöffnung! Am Ende wenden und vielleicht noch – wer will –  einmal knappkantig absteppen.

Mit diesem S(treifen)-Beitrag hüpfe ich noch schnell zur Linkparty von Lizenzfreitag und schaue vergnügt beim Freutag vorbei. Herzlich eingeladen fühlen sich heute abend bestimmt unsere Gäste, wenn sie auf dem hübschen Tablett die frisch gebackenen Muffins serviert bekommen.

Erste Ernte 2016

Wer meinen Blog schon länger liest, weiß, dass es hier meist um Bücher und Genähtes geht, um Printsachen, die ich gestalte und um Illustratives. Aber manchmal, ganz selten, kommt auch mal ein Post, der nicht in diese Kategorien passt.

Schon im letzten Jahr war ich begeistert meinen Tomaten beim Wachsen und Werden zuzuschauen. Auch dieses Jahr habe ich wieder gesät, aber nicht nur Tomaten, sondern auch Zucchini, Paprika und Peperoni. Ich habe die Samen fast alle zeitgleich gesät. Die Zucchini war jedoch am schnellsten, so dass ich heute die erste Frucht ernten konnte.

Ich bin richtig glücklich und dankbar. Das macht so Spaß und es ist so viel leckerer seine eigenen Früchte zu essen ;) Ist es nicht ein Wunder, dass aus einem kleinen Samenkorn eine so mächtige Planze wächst, die tolle Früchte bringt? Ich bin jedenfalls begeistert!

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… und am Ende habe ich doch eine Kategorie gefunden, in die ich diesen Beitrag bette: DIY – do it yourself. Genau das kann ich jedem wärmstens empfehlen :)

DIY Stoffablage

Heute gibt es mal einen Tipp von mir zum Thema »Stoffe aufräumen«. Früher hatte ich Kisten, in denen meine Stoffe lagen, aber das war immer sehr unpraktisch, weil ich einfach nicht die Übersicht über meine Schätzchen hatte. Lange habe ich darüber nachgedacht, wie ich die Stoffe optisch ansprechend und sinnvoll aufräumen könnte. Und ich hatte die Idee, die Stoffe zu falten. Mein Nachmachtipp: Erstellt euch eine Pappschablone, die die Tiefe eures Regals hat und die Breite, die ihr wünscht (ich wollte gleich drei Stapel in meinem Regal unterbringen). Am besten macht ihr die Schablone noch ein bisschen schmaler. Dann wickelt ihr eure gebügelten Stoffe in der Breite der Schablone drumherum und zieht am Ende die Schablone wieder raus.

Ja, es ist schon etwas Arbeit und vielleicht aufwendig, aber mir gefällt es so – übersichtlich und zumindest einigermaßen aufgeräumt! ;) Bei mir sind die Stoffe dann noch nach Uni – Streifen/Punkte – sonstige Muster sortiert. Viel Spaß beim Nachmachen! Und für alle Interessierten unten noch ein Blick in meine Nähecke. Klein, aber fein.

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Osterdeko – schick, schlicht, schnell

Heute ist Frühlingsanfang – wie schön! Die Sonne scheint mir ins Zimmer rein und nachher werde ich noch einen schönen Spaziergang machen. Und auch Ostern steht kurz vor der Tür. Habt ihr schon dekoriert? Ich habe einige Osterdeko aus meiner Kiste gekramt, aber wollte für unser Küchenfenster auch was Neues gestalten.

Jetzt bin ich nicht unbedingt eine ausdauernde Bastlerin, so dass ich Projekte am liebsten mag, die relativ schnell gehen, aber trotzdem noch was hermachen. Vielleicht wollt ihr euch ja durch meine Osterdeko inspirieren lassen?

Ihr braucht:

  • weiße Eier
  • einen schwarzen Permanentmarker
  • Bindfaden
  • Streichhölzer

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In die Eier habe ich oben und unten jeweils ein Loch reingebohrt (also mit so nem Eierpikser und mit der Gabel) und ausgepustet (und es gab lecker Rührei zum Frühstück! :D). Danach habe ich die Eier mit dem Marker bemalt. Ich als Streifen- und Punkte-Fan habe mich schlicht an diese beiden Muster gehalten, aber man kann natürlich auch was draufschreiben, Häschen draufmalen etc.; was einem gefällt. Danach habe ich ein Stückchen Streichholz (etwa ein Drittel) genommen und den Bindfaden drumherumgebunden. Das ganze Konstrukt muss dann in das obere Loch rein. Zack, schon fertig und nur noch aufgehängt – bei mir am Fenster; macht sich aber bestimmt auch sehr schön in einem Blumen- oder Zweigestrauß.

Viel Spaß beim Nachbasteln und österlichen Dekorieren!