Zweifel und Glaube

In jedem Glaubensleben gibt es immer mal wieder Zweifel-Zeiten. Diese dürfen sein und sind in der heutigen Welt, meiner Meinung nach, berechtigt. Über diese Zweifel, aber auch über die Gründe dennoch an Gott zu glauben, schreibt der Autor Alexander Garth in seinem neuen Buch, welches ich unbedingt bald lesen möchte.

Ich habe schon das vorheriges Buch Wozu? gestaltet und nun auch das Buch Zweifel hat Gründe – Glaube auch. Ich denke, die Aufmerksamkeit in der Buchhandlung bekommen die Bücher durch ihre knalligen Farben auf jeden Fall. Und ein Professor für Design & Marketing aus Berlin schrieb mir ein schönes Kompliment zum Cover: Das Involvement könnte bei diesem Titel aus werbepsychologischer Sicht sehr steigen, da die Reizmuster unsere Konditionierungen nach Schriftempfinden durchbrochen werden und die Typografie metaphorisch ist. Ein sehr interessanter Entwurf.

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Nähen für einen guten Zweck

Warum nicht mal Hobby und Gutes tun verbinden? Bei Kreativlabor Berlin habe ich schon letzten Monat mit einer Handytasche bei einem Sew Along mitgemacht. Erinnert ihr euch? Diesen Monat hat sich Julia mit Clara zusammengetan und die beiden rufen dazu auf, kleine Täschchen zu nähen und diese dem Verein Viel Farbe im Grau zu s(p)enden. Von dort werden sie dann in Kliniken auf Kinderkrebsstationen verteilt. Die Medi-Täschchen sind dafür da, dass die Kinder ihre Medikamente darin verstauen können.

Ein wunderbare Idee. Da mache ich sehr gerne mit und hoffe, mit meinen Täschchen drei Kindern eine kleine Freude zu bereiten. Wer von euch nun inspiriert wurde, kann noch bis Ende August daran teilnehmen.

Meditaeschchen

Nur noch 4 Monate …

… dann ist wieder Heilig Abend. Und, habt ihr schon alle Geschenke beisammen? ;)

Ich bin mit meinen Gedanken eigentlich eher bei meinem noch bevorstehenden (Spät-)Sommerurlaub, aber bei der Arbeit habe ich mich schon in den letzten Monaten mit dem Thema Weihnachten beschäftigt – mehr oder weniger (un)freiwillig.

Bei SCM Hänssler gibt es dieses Jahr einige Produkte zu Weihnachten: Neben Buch, CD und Film auch eine passende Tüte, in die man seine Einkäufe packen kann. Und die Preise sind wirklich genial. Vor allem gedacht für Kirchengemeinden oder Gruppen, die ihren Mitarbeitern eine Kleinigkeit schenken wollen. Mal wieder ein schönes Komplettpaket, das ich gestalten durfte. Wenn alle Produkte da und erschienen sind, gibt es noch einen Post.

Da wird die Vorfreude auf Weihnachten schon größer … aber ich lasse sie erst ab November zu und auch wenn es in den Läden schon Lebkuchen und Co zu kaufen gibt, weigere ich mich und fange damit erst ab dem 1. Advent an – es muss doch auch was Besonderes bleiben!

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Gestalten und Schriftsetzen

Achtung an alle Lesefaulen, dies wird ein textlastiger Post! :)

Wenn in einem Buch im Impressum mein Name nicht hinter Covergestaltung, sondern hinter Gesamtgestaltung steht, habe ich nicht nur den Umschlag gestaltet, sondern das gesamte Buch, also auch den Text gesetzt. Gerade bin ich wieder am Setzen und zwar in (meiner) Phase 3. Ich will einmal näher darauf eingehen, damit ihr seht, was ich neben der Covergestaltung so mache.

Erstmal zu Phase 1: Das Manuskript, das vom Autor an den Lektor geht und von diesem lektoriert und überarbeitet wird, kommt zu uns in die Herstellung. Dort überlegen wir, wie wir die verschiedenen Formatvorlagen gestalten, welche Schrift(en) verwendet werden und in welcher Größe und Auszeichnung (regular, kursiv, fett etc.), welche Gestaltungselemte (oftmals vom Cover) im Innenteil wieder auftauchen, wie der Satzspiegel aussieht, usw.

Danach geht es in die Phase 2: Der eigentliche Satz, das Schönmachen des Textes. Aus dieser Phase geht es dann weiter an zwei externe Korrekturleser. Wenn diese ihre Arbeit getan haben, kommt es wieder zu uns und die beiden Korrekturen werden noch einmal kontrolliert (DUDEN ist hier unser großer Held!) und vereinigt. Dieser vereinigte Pack landet dann wieder auf meinem Schreibtisch.

Und bei mir beginnt Phase 3: Alle Korrekturen werden wieder in den Text eingepflegt. Je nach dem wie gut vorher gearbeitet wurde, ist es mal mehr oder mal weniger und kann dann so aussehen: ((Achtung: extra unscharf, da geschützt!))

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Wenn die Korrekturen wieder eingepflegt sind, geht es meist mit inhaltlichen Fragen erstmal zurück an den Lektor und/oder Autor. Danach gehen diese letzten Schritte oftmals hin und her, bis der Inhalt des Buches (hoffentlich nahezu) fehlerfrei in den Druck geht. Und im Anschluss als Buch zu euch Lesern.

Soweit zu meiner Arbeit als Setzerin. Es ist oft wirklich viel Arbeit (was die wenigsten wissen, wenn sie ein Buch lesen) und muss hochkonzentriert umgesetzt werden. Aber das tollste Gefühl ist es dann, wenn das fertige Buch aus der Druckerei kommt und man einfach sieht, was man so in letzter Zeit gearbeitet hat. Dann kommt (fast) immer der glückliche Gedanke Wow, die Arbeit hat sich wirklich gelohnt. :)

 

 

Wimpel für Noah & Consorten

Die Wimpelketten, die ich euch Anfang Januar gezeigt hatte, waren schnell verkauft und verschenkt. Da musste schnell Nachschub her, da in meinem Freundeskreis tatsächlich ein Babyboom stattfindet :) Das ist so schön!

Endlich konnte ich mal wieder neue Stoffe kaufen und mir Kombinationen überlegen – für Jungs und Mädels. Es macht wirklich Spaß Selbstgenähtes zu verschenken. Wer Interesse hat und auch mal eine Wimpelkette verschenken möchte, kann sich gerne bei mit melden. Bisher kam es als Geschenk immer gut an – da die frischen Eltern meist mit Kleidung und Spielzeug fürs Kind überschüttet werden und das Kinderzimmer oder -bettchen noch undekoriert ist.

Bald zeige ich euch noch die anderen Wimpelketten, die gerade noch als ausgeschnittene Dreiecke auf meinem Schreibtisch warten vernäht zu werden …

Wimpel

 

Wie Weihnachten und Ostern und Geburtstag zusammen …

… so fühlt es sich für mich jedesmal an, wenn ich meine Belegexemplare bekomme. Ein großer Büchergeschenkeberg :) Die Arbeit von einem halben Jahr – messbar sozusagen – auf einem Stapel.

Ich mache meinen Job (meistens) wirklich gern und bin auch privat eine Bücherfreundin. Jedes neue Buch wird nach dem Auspacken gestreichelt, Spotlack bewundert und am Papier geschnuppert, über die Seiten gestrichen und die Typografie begutachtet. Wenn ich nicht – wie bei der Arbeit, wenn ein neues Buch angeliefert wird – alles erst einmal prüfen muss, lese ich auch gerne rein. Und es ist einfach wunderbar, wenn einen schon die ersten Zeilen fesseln und man nur noch lesen möchte und in die Geschichte eintauchen. Könnt ihr meine Affinität nachvollziehen? Welches der unteren Bücher würdet ihr gerne in die Hand nehmen?

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Some people like to rock

Bisher habe ich nur Kleinigkeiten genäht und mich noch nicht an ein Kleidungsstück getraut. Noch immer schrecke ich vor komplizierten Schnittmustern zurück, vor Vliesline oder Reißverschluss und vor komplizierten Näh-Begriffen. Ich habe oft nicht viel oder genug Zeit und auch nicht die Geduld. Trotzdem wollte ich auch mal was für mich nähen.

Die Stoffe, Muster und Arbeiten von Lotta Jansdotter gefallen mir schon lange. Und nun habe ich mir mal einen grafisch-verspielten Stoff von ihr gegönnt und einen wirklich simplen Rock genäht. Und es hat geklappt. Ich bin richtig stolz. Hürde überwunden. Mein erstes selbst genähtes Kleidungsstück. Und es ist garantiert nicht das letzte. Gefällt es euch?

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Handytasche »Agneta«

Vor ein paar Monaten habe ich diese Smartphone-Täschchen genäht. Ihr erinnert euch vielleicht.

Jetzt bin ich beim Näh-Blogs lesen auf den Blog Kreativlabor Berlin gestoßen, auf dem es dieses Schnittmuster gibt. Und da hier auch noch ein Gewinnspiel verbunden ist, dachte ich mir, ich probier es mal aus. Ich habe es etwas schlichter gehalten und bin optisch mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Nur habe ich mich wohl in der Breite leider etwas vermessen, so dass das Täschchen leider zu schmal ist für mein Handy. Aber ich finde bestimmt noch einen Zweitnutzen. :)

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