DIY – Dezember 2018

Advent. Sich besinnen und auf Jesu Ankunft warten. Sich Zeit nehmen. Es sich gemütlich machen. Bist du gut in der Adventszeit angekommen und nimmst diese auch als solche wahr? Schon die ersten Adventskalendertürchen geöffnet? Machst du es dir mit einem Tee auf dem Sofa gemütlich? Bist du sogar schon am Weihnachtsgeschenke kaufen oder basteln?

Ich bin bald für zwei Wochen im Urlaub, so dass ich dieses Jahr eine ganz neue und andere Adventszeit erleben werde. Trotzdem oder gerade deswegen habe ich mir schon rechtzeitig Gedanken zu Geschenken und Deko gemacht. Ich habe die Adventstüten aus dem letzten Jahr aufgestellt und Sterne aufgehängt. In den letzten Jahren habe ich Karten mit 3D-Kugeln und mit einem Aufklappeffekt gebastelt. Dieses Jahr zeige ich dir, wie man hübsche Karten mit Watercolor und Lettering gestalten kann.


Du brauchst für die Karten (Aquarell)Papier und -farben, einen Pinsel, Wasser, einen Teller oder eine Mischpalette und einen Fineliner oder Brushlettering-Stift, ggf einen Bleistift, wer sich die Motive vorzeichnen möchte.


Als erstes mischen wir uns auf dem Teller einen schönen Tannengrünton (bei mir heißt das: Grün mit Schwarz und Blau und etwas Gelb) und verwenden dieses mit viel Wasser als erste Ebene, den Hintergrund. Dieser wirkt pastellig und zart, fast transparent.

Dann erstmal Geduld und die erste Ebene trocknen lassen. Die zweite Ebene, ich nenne sie mal Mittelgrund (gibt’s das Wort?! :D), und die Tannen bekommen etwas mehr Farbe. Wieder trocknen lassen – übrigens sind die Pausen perfekt zum Teewasser aufsetzen, Kekse essen, … ;)

Und die vordere Ebene, also der Vordergrund, bekommt die meiste Farbe ab und darf fast deckend sein. So entsteht ein cooler 3D Effekt. Nachdem auch diese Ebene trocken war, habe ich den Schriftzug auf die freie Fläche geschrieben. Und am Ende durfte es noch etwas »Goldstaubsprenkel« regnen :)

Was ich mit den Tannen gemacht habe, funktioniert natürlich auch mit anderen Elementen. Ich habe noch zwei Kränze illustriert, einige Geschenkanhänger und eine Karte, die mit Tannengrün und roten Kugeln umrandet wurde. Auch hier habe ich wieder mit wässrigem Grün gestartet bis hin zum fast deckendem Grünton. Profis nennen diese Methode auch »Layering« (Layer = Ebenen, von denen ich ja auch oben schon sprach). 

Wenn die Karten vollständig getrocknet sind, kommt der zweite Teil, das Lettering. Hier kannst du es entweder mit Bleistift vorzeichnen oder direkt loslettern. Und hier noch ein kleines Filmchen vom Entstehungsprozess:

Hoffentlich konnte ich dich inspirieren und du hast viel Freude beim Gestalten von persönlichen Weihnachtskarten – es können natürlich auch Geschenkanhänger sein oder Geschenkpapier?! Werde kreativ!