Sommerliches Top

Endlich habe ich mal wieder gewagt ein Kleidungsstück zu nähen – für mich! Bei diesen herrlichen Temperaturen wollte ich ein sommerliches Blusen-Top nähen, was ich auch gut bei der Arbeit tragen kann, und habe in der Bücherei die Zeitschrift BURDA durchgeblättert. Und ich wurde in Ausgabe 4/16 tatsächlich fündig. Den fröhlichen Stoff habe ich mal als Restestück bei Hilco mitgenommen.

Und dann ging es erstmal ans Anleitung lesen und versuchen zu verstehen, den richtigen Schnittbogen finden, abpausen usw. Gar nicht so einfach, wenn man nicht geübt ist. Es hat ziemlich lange gedauert. Und auch der feine Stoff war eine Herausforderung.

Aber es hat insgesamt geklappt. Ich bin nicht 100%ig zufrieden, aber ich kann sie tragen und muss mich nicht verstecken :) Besonders gefällt mir der kecke Ausschnitt am Rücken.

Und so haben mein Mann und ich schnell noch die Abendsonne genutzt, um ein paar Fotos zu schießen und euch ein paar Eindrücke zu hinterlassen. Mal sehn, ob ich mich an weitere Kleidungsstücke wage. Ich hätte da schon die ein oder andere Idee, …

Bluse

Und damit gehts heute zu Me Made Mittwoch, After work sewing, Mittwochs Mag Ich.

Erste Ernte 2016

Wer meinen Blog schon länger liest, weiß, dass es hier meist um Bücher und Genähtes geht, um Printsachen, die ich gestalte und um Illustratives. Aber manchmal, ganz selten, kommt auch mal ein Post, der nicht in diese Kategorien passt.

Schon im letzten Jahr war ich begeistert meinen Tomaten beim Wachsen und Werden zuzuschauen. Auch dieses Jahr habe ich wieder gesät, aber nicht nur Tomaten, sondern auch Zucchini, Paprika und Peperoni. Ich habe die Samen fast alle zeitgleich gesät. Die Zucchini war jedoch am schnellsten, so dass ich heute die erste Frucht ernten konnte.

Ich bin richtig glücklich und dankbar. Das macht so Spaß und es ist so viel leckerer seine eigenen Früchte zu essen ;) Ist es nicht ein Wunder, dass aus einem kleinen Samenkorn eine so mächtige Planze wächst, die tolle Früchte bringt? Ich bin jedenfalls begeistert!

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… und am Ende habe ich doch eine Kategorie gefunden, in die ich diesen Beitrag bette: DIY – do it yourself. Genau das kann ich jedem wärmstens empfehlen :)

Knistertücher

Ich habe mal wieder einen großen Schwung Knistertücher (wie hier und hier) genäht. Die kommen als Geschenk zur Geburt bei Mamis und Babys gleichermaßen gut an:

»Hi liebe Kathrin, (…) ich muss oft an dich denken und zwar fast jedes mal wenn E. mit dem Knistertuch von dir spielt. Sie liebt es einfach. Vielen Dank noch mal!! :)«

Das freut das Nähherz, wenn die Sachen gefallen.

Knistertuch_

Dieses Mal habe ich mir für die neue »Kollektion« mal was Besonderes überlegt. Ich musste aber auch endlich mal die Zierstiche meiner neuen Maschine ausprobieren. Immer noch nen passenden Stich zum Stoffmuster – Cowboylassos und Bambusäste, Blätterranken und Blumenmuster. Ich bin richtig begeistert, was das Maschinchen so alles zaubert. Toll, oder?!

Knistertuch2
Wer genauso begeistert ist wie ich und noch ein Geschenk braucht, kann sich gerne jederzeit melden. :)

Und so springe ich heute fröhlich zu ein paar Linkpartys: SewMini, Freutag, Do4You und KiddiKram.

Himmelskind

Eine spannende, wahre Geschichte ist »Himmelskind«, zu der ich das Cover gestalten durfte.

Die zehnjährige Annabel Beam hat eine lebensgefährliche Darmkrankheit. Als sie in das Loch eines alten Baumes fällt, überlebt sie den gefährlichen Sturz ohne einen einzigen Kratzer und erlebt Unglaubliches: Sie reist in den Himmel.

Für die Gestaltung habe ich mich an den Zitaten auf den Klappen orientiert und gleichzeitig den Gold-Trend aufgegriffen.

Und wisst ihr was? Morgen kommt der Film ins Kino – mit Hollywood-Starbesetzung, u.a. Jennifer Garner und Queen Latifah. Also, wer morgen noch nichts vor hat, auf ins Kino – oder eben erstmal das schön gestaltete Buch lesen :D

Himmelskind

DIY Stoffablage

Heute gibt es mal einen Tipp von mir zum Thema »Stoffe aufräumen«. Früher hatte ich Kisten, in denen meine Stoffe lagen, aber das war immer sehr unpraktisch, weil ich einfach nicht die Übersicht über meine Schätzchen hatte. Lange habe ich darüber nachgedacht, wie ich die Stoffe optisch ansprechend und sinnvoll aufräumen könnte. Und ich hatte die Idee, die Stoffe zu falten. Mein Nachmachtipp: Erstellt euch eine Pappschablone, die die Tiefe eures Regals hat und die Breite, die ihr wünscht (ich wollte gleich drei Stapel in meinem Regal unterbringen). Am besten macht ihr die Schablone noch ein bisschen schmaler. Dann wickelt ihr eure gebügelten Stoffe in der Breite der Schablone drumherum und zieht am Ende die Schablone wieder raus.

Ja, es ist schon etwas Arbeit und vielleicht aufwendig, aber mir gefällt es so – übersichtlich und zumindest einigermaßen aufgeräumt! ;) Bei mir sind die Stoffe dann noch nach Uni – Streifen/Punkte – sonstige Muster sortiert. Viel Spaß beim Nachmachen! Und für alle Interessierten unten noch ein Blick in meine Nähecke. Klein, aber fein.

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Herzkissenprojekt

Als ich meine neue Nähmaschine gekauft habe, ist mir im Laden ein Aushang aufgefallen. Hier wurde das Projekt »Herzkissen für Brustkrebspatientinnen« vorgestellt. Das hat mich gleich interessiert, weil ich gerne mit meiner Näherei anderen etwas Gutes tun möchte. Das Herzkissen hat einen doppelten Sinn: Zum einen lindert es, unter die Achsel gelegt, die Schmerzen, zum anderen ist das Herz ja das Symbol der Liebe und transportiert so Anteilnahme von Näherin zu Patientin.

Die Besitzerin des Ladens, Frau Heim, hat mir das Schnittmuster gratis zur Verfügung gestellt (man findet es aber auch leicht im Netz, beispielsweise hier, hier oder hier sogar ein kleines Filmchen). Ich habe nicht lange gezögert und mitgemacht. Der Stoff, den ich gewählt habe, ist – passenderweise – ein ehemaliger Kissenüberzug und dadurch besonders gemütlich. Gestopft werden die Kissen mit einer besonders hygenischen Füllung. Das macht Frau Heim dann vor Ort, wenn ich mal wieder vorbeikomme und ihr die drei Herzen abgebe. Sie bringt sie auch in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Zusätzlich ist es immer schön, wenn man einen persönlichen Gruß hinterlässt. Aber was schreibt man einer unbekannten Frau, die gerade voll Angst, Sorge und Schmerzen ist? Das war schwierig, aber ich hoffe, mit meinem Gruß die richtigen Worte gefunden zu haben und drei Patientinnen eine kleine Freude zu machen.

Herzensgruss

Bible Art Journaling

Vor einiger Zeit hatte ich euch schon gezeigt, dass ich mich im Doodlen und Handlettering probiert habe. Es war auch ein bisschen eine Vorübung, weil ich mit dem Bibel Art Journaling anfangen wollte.

Habt ihr schon mal davon gehört oder gelesen oder gesehen oder macht sogar selbst mit?

Auf der Seite heißt es »Die Bibel wurde schon in viele Sprachen übersetzt, wir nutzen die Sprache der Kreativität.« Und darum geht es auch. Man sucht sich eine Stelle in der Bibel aus, liest sie und wird dann kreativ. Man pickt sich ein Wort, einen Vers oder mehrere heraus, die einen ansprechen und lässt der Kreativität freien Lauf – mit Stiften, Wasserfarben, Masking Tape, Stickern usw. Es sind einem keine Grenzen gesetzt. Man gestaltet seine Bibel (Bible) künstlerisch (Art) und individuell, persönlich (Journaling).

Da ich eher grafisch unterwegs bin und es schlichter mag, hab ich mich dafür entschieden, nur mit schwarzer Tinte bzw schwarzen Feinlinern zu arbeiten und lass euch mal ein paar Eindrücke hier.

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SCM hat mir eine Ausgabe zur Verfügung gestellt. Danke an dieser Stelle! Wenn man sich durchs Netz klickt, findet man tolle Gestaltungen. Und alles sehr originell und einzigartig. Gefällt mir sehr.

 

Auftragsnäharbeiten

In den letzten Wochen und Monaten haben mich immer mal Anfragen erreicht, ob ich nicht dies oder das nähen könnte. Na klar, kann ich, und freue mich immer sehr über solche Anfragen. Jetzt mit neuer Maschine habe ich natürlich noch mehr Spaß daran. Und so sind eine Pumphose (wie hier) und eine Mutterpasshülle (wie hier) entstanden. Und wie ihr seht, passt die Hose wie angegossen. Das freut mich natürlich!

Wenn auch ihr hier auf dem Blog etwas seht, das ihr gern für euch haben oder verschenken wollt, meldet euch! Wie gesagt, ich freue mich immer über Anfragen und Aufträge! ;)

auftragsarbeiten

Nähmaschinenliebe

Nach langer, treuer Zeit habe ich mich von meiner Nähmaschine verabschiedet. Sie war eine alte Lady – eine Singer von 1986(!) – und eigentlich auch nur eine (Dauer)Leihgabe meiner Mutter. Auf ihr habe ich die ersten geraden Linien genäht, viel ausprobiert, mich in letzter Zeit immer häufiger mal über Aussetzer geärgert und aber auch, wie ich finde, in den letzten vier Jahren wunderbare Sachen gezaubert. Dafür bin ich sehr dankbar.

Aber natürlich freue ich mich auch ungemein über meine neue Lady und bin ganz stolz darauf. Ich freue mich schon riesig auf unsere gemeinsame Zeit und hoffe, dass weitere schöne Sachen entstehen werden. Ich denke, dass ich mich jetzt auch so langsam an etwas schwerere Näharbeiten wagen könnte, neue Stiche kann man auf ihr nähen und sogar Schrift :) Mal sehen, ob ich mir bald mal ein Top oder T-Shirt oder Kleid nähe. Ich bin auf jeden Fall gespannt ;)

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