Neuländisch

Huch, was ist das denn für ein Titel und für ein Wort? Ja, richtig, es geht ums Neuland. Und um deine persönliche Glaubensreise, deinen Weg mit Gott. Und da muss und sollte man sich immer wieder in neues Land wagen, um Neues zu entdecken.

Dieses Projekt durfte ich im Gesamten gestalten. Das bedeutet, dass ich nicht nur das Cover gestaltet habe, mit einer aufwendigen Photoshoparbeit (… und ja, es ist der Autor im Profil auf dem Cover (haben mich schon einige gefragt)), nein, ich habe auch den Satz des Buches gemacht. Alles immer in Rücksprache mit der Lektorin und in diesem Fall auch in enger Rücksprache mit dem Autor. Andreas »Boppi« Boppart war aber immer wieder sehr begeistert und hat mir im Prozess durch seine aufmunternden Worte einen Schwung Mut und Kraft mitgegeben.

»Ich bin ab sofort ein grosser Fan von dir! Echt gute Arbeit, wie du Dinge umsetzt und durchdenkst. Gefällt mir total. (…) Meinen Grafikern gefällt es überall sehr gut – ist also für dich ein grosses Kompliment, die sind sehr heikel und super Stylos.«

»Die Freude ist ganz auf Schweizer Seite! Danke für dein Herzblut … freue mich tierisch auf das neue Buch. Auch wenn ich nun seit einigen Wochen bis in die dunkelsten Nächte durcharbeite … aber nur schon dein Design wäre es wert!«

Aufwendig war nicht nur das Cover, auch die Druckerei hatte gut zu tun. Wir haben uns ein ganz besonderes Naturpapier ausgesucht und den Titel tiefgeprägt – daher auch der fühlende Finder auf dem Bild links oben :). Solche Extras freut das Designerherz natürlich ganz besonders. Auch das Vorsatzpapier (ja, heute werde ich etwas ausführlicher) ist ein spezielles Papier und natürlich passen auch Kapitalband (oben am Buch) und Lesebändchen optisch perfekt.

Eine gelungene Sache finde ich, wenn Inhalt und Äußeres so gut zusammenpassen! Und ein Sahnehäubchen des Buches ist, dass ich neulich bei einer Veranstaltung Boppi persönlich traf. Konnte mich noch einmal mit ihm über das Buchprojekt unterhalten und er hat mir eine sehr wertschätzende Widmung in mein Buch geschrieben. Für mich der perfekte Abschluss dieses Projektes.

DIY – April 2018

Zu erst einmal wünsche ich euch noch  F R O H E  O S T E R N !  Ich hoffe, ihr habt Jesu Auferstehung gebührend gefeiert! :) Ich habe die Zeit im Kreise meiner Familie verbracht und konnte es sehr genießen mit Osternachtsgottesdienst, schönem Osterfrühstück (sowieso gutem Essen!), kleiner Geschenkesuche, Spielen, Lesen, Gemeinschaft. Und heute, am Ostermontag habe ich Zeit gefunden, mal wieder was zu nähen. Und da mittlerweile April ist, verwandele ich das gleich mal in ein DIY für diesen Monat!

Ich wollte mir letzte Woche unbedingt den Frühling in die Wohnung holen und hatte mir kleine Narzissen gekauft – leider ohne Übertopf. Und weil ich keinen passenden Übertopf mehr daheim hatte, habe ich mir einen genäht :) Gefunden habe ich die Idee bei Doris von mamaskram – danke, liebe Doris, für deine Inspiration! Bei ihr findet ihr auch die perfekte Anleitung. Toll ist, dass es ein Wendeübertopfbeutel ist. Wenn einem das eine Muster zu langweilig ist, einfach mal umdrehen.

Und was wäre ein April DIY an einem Ostermontag ohne eine österliche Komponente?! Man kann den Beutel nämlich auch super als Osterkörbchen verwenden! Einfach ein paar mal mehr die obere Kante umschlagen und die gefundenen Schätzchen reinlegen.

Viel Spaß beim Nachnähen, Frühling-ins-Haus-holen und Osterkörbchen füllen! :)

Wen es interessiert: Als Stoffe habe ich zwei Baumwollstoffe verwendet. Der hellblau gemusterte heißt underwater und stammt aus der Eulenmeisterei. Den türkisfarbenen Stoff kennt ihr vielleicht noch von meinem Projekt »Smartphonehülle«. Er heißt Triangle und wurde von Poppy gestaltet.

 

 

Leise die Welt verändern

Dieses feine Buch »Die leisen Weltveränderer« mausert sich bei uns im Verlag gerade langsam und stetig zum Bestseller, was mich sehr freut. Mit etwas humorigen U-Booten bin ich dem Thema der Introvertierten auf die Spur gekommen und durfte das Buch von Debora Sommer gestalten. Es hat schon tolles Feedback erhalten.

Und so schreibt Vreni Theobald zum Beispiel »Das Titelbild: Fasziniert und belustigt, – gleichzeitig auch nachdenklich betrachte ich die U-Boote mit ihren Blasen … Es trifft den Nagel auf den Kopf. Die Tiefe, Weite und Einsamkeit vieler Intros wird bereits hier spürbar.«

DIY – März 2018

Habt ihr schon mal von Brandmalerei oder Pyrografie gehört? Es bedeutet mit einem Lötkolben auf Holz zeichnen oder schreiben. Und ich habe es gerade für mich entdeckt und bin sehr begeistert! Und ich konnte es sogar direkt mit Handlettering verbinden und habe so typografische und grafische Sachen gestaltet.

Angefangen und damit erst Versuche hatte ich in meiner Gemeinde, wo wir eine riesige Palette für die Jugendräume geschmückt haben und jede und jeder sich beteiligt hat. Und dann bin ich so auf den Geschmack gekommen, dass ich zu Hause mal geschaut habe, was man so verzieren könnte. Und so habe ich ein Schneidebrett, einen Kochlöffel, zwei Pfannenwender und Wäscheklammern verziert. Sieht toll aus, oder? Ich freue mich gerade beim Kochen oder Wäsche aufhängen sehr darüber :)


Vielleicht konnte ich euch ja inspirieren. Ihr braucht dazu wirklich nur irgendwelche Gegenstände aus Holz und einen Lötkolben. Ich hatte ihn mir von Bekannten ausgeliehen. Fragt doch auch einfach mal in eurem Freundes- und Bekanntenkreis. Und dann probiert euch aus. Vielleicht erst auf einem Probeholz. Und ich habe teilweise die Sachen auch erst mal mit Bleistift vorgezeichnet.

Viel Spaß dabei!

Die Kunst des reifen Handelns

Thomas Härry ist bei uns im Verlag schon lange ein Bestsellerautor. Er hat schon viele gute Bücher geschrieben. Sein neuestes durfte ich gestalten. Es handelt von der Kunst des reifen Handelns. Unter dem Link sagt sogar der Autor selbst was zu seinem Buch und man kann sich auch eine Leseprobe anhören. Es steht mittlerweile ziemlich weit oben auf meiner »to-read-list« :)

Aber ich will euch hier nicht weiter vom Inhalt erzählen, sondern etwas über die Ausstattung des Buches. Es ist ein Hardcoverbuch, das einen schönen dunkelblauen Bezug bekommen hat und hat zudem noch einen Schutzumschlag. Ganz früher hat man den Schutzumschlag tatsächlich nur benutzt, um das meist in Leinen gebundene Werk zu schützen und hat den Umschlag, der bis dahin meist auch noch nicht gestaltet war, weggeschmissen. Heute wird das Buch selbst kaum noch gestaltet, weil man das Augenmerk auf den Schutzumschlag legt.

 

Kommt mit mir in den »Garten der Liebe«

Ein weiteres schönes Buchprojekt, das ich euch unbedingt auf dem Blog zeigen will ist das neue Buch von Jörg Berger. Ein Beziehungsbuch, das ohne Herzchen und Blümchen und Kitsch daherkommt. Aber bei dem Titel sind mir auch gleich tolle Bilder in den Sinn gekommen. Und durch die stylische Dreiecksteilung wollte ich auch etwas Intimes, Geheimnisvolles ausdrücken. Die grüne Fläche könnte zum Beispiel auch ein Vorhang sein, oder?!

Auch bei diesem Titel haben wir, wie schon bei »Weil ich weiß, wer ich bin«, in die Veredlungskiste gegriffen. Die dunkelgrüne Fläche hat einen Spotlack, die Schrift ist wiederum ausgespart und das Foto hat einen Mattlack. Es lohnt sich, das Buch mal im Original in einer Buchhandlung in die Hand zu nehmen, weil es sich wirklich schwer ablichten lässt – es lässt sich vielleicht etwas erahnen auf dem unteren Foto oben links.

Schön ist auch, dass das Buch eine Klappenbroschur ist. Dadurch ist es flexibel, weil es kein Hardcover mit fester Pappe ist, aber zeitgleich ist es durch die Klappe auch stabil und sieht aufgeschlagen aus wie ein Vogel, der gleich abheben will. :)

Beim Fotografieren hat mir die liebe Sarah geholfen, die bei uns gerade ihre Azubi-Zeit hat und die auch noch einen passenden grünen Pullover anhatte. :) An dieser Stelle vielen Dank!

 

Weißt du, wer du bist?

Endlich kann ich euch mal wieder ein paar Buch-Fotos zeigen. Es liegt wirklich nicht daran, dass ich nicht viele Bücher gestalte, sondern eher, dass ich nicht die Zeit finde, sie alle zu fotografieren. Aber jetzt kam mal wieder ein Schwung und ich habe mich in die Fotokammer verkrümelt und einige fotografiert. Zum Beispiel das Buch »Weil ich weiß, wer ich bin« von Babbie Mason.

Bei diesem Projekt habe ich mich besonders gefreut, weil ich designiger und (noch) trendiger als sonst gestalten durfte. Und so habe ich Farbflächen gewählt und fröhliche Punkte, die auf dem Buch sogar noch in Kupfergold geprägt wurden. Sehr edel sieht das aus. Von außen wie von innen kein 0-8-15-Andachtsbuch.

Zusätzlich zur Covergestaltung habe ich bei diesem Buch auch den Innensatz gemacht. Aus dem Worddokument, das von Autor und Lektor kommt, ist durch meine Gestaltung ein schmuckes Buch entstanden. Ich freue mich immer wieder sehr, wenn es dann wirklich als gedrucktes Exemplar im Verlag und auf meinem Schreibtisch landet. Und bei diesem Buch sind tatsächlich einige Kolleginnen ganz beglückt auf mich zugekommen, weil es ihnen soooo gut gefällt. Dem schließe ich mich natürlich gerne an ;)

DIY – Februar 2018

Im Januar habe ich euch schon das erste DIY für dieses Jahr vorgestellt und im Februar wird es wieder eine Bastelei und Verschönerung der Wohnung sein, wenn ihr Lust habt mitzumachen.

Gerne stöbere ich immer mal auf Pinterest und lasse mich inspirieren. Dazu kam, dass ich angefragt wurde, ob ich für die Jahresauftaktveranstaltung bei meiner Arbeit Lust habe zu dekorieren. Ich hatte Lust. Und so habe ich u.a. mit Eukalyptuszweigen die Tische geschmückt. Aus den Ranken habe ich zudem (wie schon im Advent) mit Blumenbindedraht Kränze in verschiedenen Größen geformt. Die Dekoration kam gut an und auch mir gefällt die Mischung aus Schwarz-Weiß-Grau-Grün sehr gut. Und natürlich nicht überladen, sondern schlicht.

Du willst es nachbasteln? Relativ einfach. Du brauchst
– Blumenbindedraht (in meinem Fall habe ich mich für dünnen Draht in Gold entschieden)
– Eukalyptuszweige, hier gibt es feinblättrige und welche mit größeren Blättern
– evtl. eine kleine Zange, in meinem Fall tat es sogar eine Schere

Und dann legst du einfach los und wickelst und formst. :) Ich habe gemerkt, dass es vielleicht noch von Vorteil gewesen wäre, einen Kranz aus Zweigen oder Holz oder Moos oder wie auch immer als Grundkranz zu haben und diesen dann mit den Zweigen und Ranken zu »schmücken«. Aber so ging es auch :)


Ich hoffe, ich konnte dich inspirieren. Viel Spaß damit!

Bibel Art Journaling mit Brushlettering

Wer schon länger meinen Blog liest, weiß, dass ich seit einiger Zeit das Bible Art Journaling für mich entdeckt habe. Hier Rückblick 1 und Rückblick 2. :) Jedoch gestalte ich nicht bunt, klebe keine zusätzlichen Sachen rein und verwende auch keine Wasserfarben, sondern gestalte meine Bibel im Letter-Stil in schwarzer Schrift.

In meinem Urlaub vor Weihnachten und über Weihnachten habe ich endlich mal wieder Zeit gefunden, die Bibel zur Hand genommen, gelesen und gelettert – diesmal im Brushlettering-Stil.

Um keine Verwirrung zu stiften, hier mal kurz die Unterschiede:

Handlettering – schreiben mit normalen Stiften (Filzstift, Bleistift, Kuli, …), unterschiedliche Schriftarten, Größen, Kombinationen, auch mit Schnörkeln und anderen Verzierungen

Brushlettering – schreiben mit einem Pinsel oder Pinselstift, unterschiedliche Strichstärken (dünne Aufstriche, dickere Abstriche), kann auch als Teil des Handlettering verstanden werden


Ich musste immer erst ein bisschen auf Papier üben, um wieder reinzukommen und hab mir danach meine Bibel geschnappt. Übung macht wirklich den Meister oder die Meisterin. Ich bin mit manchen Buchstaben und Strichen noch nicht ganz zufrieden, aber finde, dass ich auf einem guten Weg bin. Und ich merke, je mehr ich übe und immer wieder zum (Pinsel-)Stift greife, desto besser werde ich.

Probiert es doch auch einfach mal aus! Ich hoffe, ich konnte euch etwas inspirieren!

Claudi+Harry – Menü, Liedblatt und Dankeskarte

Erinnert ihr euch noch an Claudi und Harry? Ich hatte für die beiden die Save-the-date-Karten gestaltet und ihre Hochzeitseinladung. Das Thema »Flugzeug«, die Illustration, das Logo und auch die Farben ziehen sich durch die gesamte Papeterie und so durfte ich für das Fest auch das Hochzeitsmenü und das Liedblatt gestalten. Und zu guter Letzt auch die Dankeskarten. Es war mal wieder ein tolles Projekt!

Falls auch du jemanden kennst, der 2018 heiratet und nach einer Gestaltung für die Printsachen sucht, lass es mich wissen ;)