Holunderblütengelee

Auf meinen Spaziergängen habe ich die letzten Wochen beobachten können wie der Holunder zu blühen begann. Und wie der duftet! Den muss ich doch verarbeiten ;) Und so habe ich für uns und zum Verschenken Holunderblütengelee gemacht. Und weil es immer so gut ankommt, teile ich mit euch heute mein Rezept.

Für 4-5 Gläser, die du zuerst mal auskochen solltest, brauchst du ca. 10 Holunderblütendolden, 1 l naturtrüben Apfelsaft, die Schale von einer Biozitrone und 1 Packung Gelierzucker 2:1. Außerdem benötigst du ein Sieb, ein Leinen- oder Baumwoll(geschirr)tuch, einen Messbecher und einen Topf. Der Topf sollte mindestens 2 l fassen. Damit verhinderst du überkochen.

Die gesammelten Holunderblüten draußen erstmal vorsichtig ausschütteln und von kleinen Tierchen befreien. Danach kurz abwaschen – auch hier ist Vorsicht geboten. Den Apfelsaft und die Zitronenschalen in einem großen Topf aufkochen. Im Anschluss die Dolden hinzufügen und ca. 30 Minuten ziehen lassen. Das Tuch über das Sieb legen und den gezogenen Saft durchgießen. Gut ausdrücken und 900ml abmessen. (den Rest mit Sprudel trinken –> lecker! :)) Jetzt wird dem Holunderblütensaft der Gelierzucker hinzugefügt. Alles gut verrühren und aufkochen. Dabei immer weiterrühren und ca. 3-4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Das Gelee ist abfüllbereit, wenn beim Hochnehmen des Rührlöffels der letzte Tropfen fest wird. Nun kannst du das Gelee in die ausgekochten Gläser füllen und mit Deckeln verschließen. Manche raten die Gläser umzustülpen. Mir ist das zu heiß, so dass ich sie einfach stehend erkalten lasse. Hat bisher auch immer gut funktioniert.

Hübsch ist es natürlich noch die Gläser schön zu beschriften. Ich habe mit einem Kreisstanzer Etiketten ausgestanzt, diese mit Handlettering beschriftet und auf den Deckel geklebt.

Ganz viel Freude beim Nachmachen und guten Appetit!

Tochter Gottes

Habt ihr schon von Inka Hammond gehört oder gelesen? Ihr Buch »Tochter Gottes, erhebe dich« war bei uns im Verlag letztes Jahr ein absoluter Bestseller. Ich hatte jetzt in der Elternzeit endlich Zeit es zu lesen und direkt auch das Nachfolgebuch »Tochter Gottes, erobere die Welt«. Und ich verstehe, warum es so vielen Frauen so gut gefällt. Selten habe ich in einem Buch so viele kraftvolle Sätze und Ermutigungen unterstrichen.

»Es ist an der Zeit aufzustehen und zu erkennen, für welche Freiheit und Kraft du geschaffen wurdest. Wie du das eigene Wirkungsfeld für Gottes Anliegen einnehmen kannst, zeigt Inka Hammond anhand ihrer persönlichen Geschichte, biblischer Bezüge und weiser Einsichten. Dabei geht es auch darum, Verletzungen, Hoffnungslosigkeit oder manche Bequemlichkeit hinter dir zu lassen und deine Beziehung zu Christus zu vertiefen« heißt es im Verlagstext.

Ich durfte die Cover der Bücher mitgestalten und auch die Welt drumherum aufbauen. Dazu habe ich ein großes Moodboard gestaltet mit Farben und Schriften, Bildsprache und Illustrationen, so dass alles aus einem Guss kommt. Und neben den Büchern und Hörbüchern gibt es mittlerweile auch ein Notizbuch, eine CD, Kärtchen und Schmuck und den Hashtag #tochtergottes.

Maskenzeit

»Sag mal, Kathrin, nähst du eigentlich auch Masken?« Das hat mich neulich eine Freundin gefragt. Klar hab ich einen Schwung genäht für Familie und Freunde. Wenn schon Maske, dann bitte in schön!

Und wisst ihr, wie man die Masken auf Schwäbisch nennt? Maultäschle :)

Ein ganz großes Dankeschön an meine Masken-Models. Sehen sie nicht toll aus – trotz der »Verkleidung«?!

Freebie Kalender 2020 – Mai

Heute ist der 1. Mai. Heute ist der 1. Mai mal ohne Wanderung mit Freunden im Sonnenschein. Heute ist der 1. Mai mal ohne Treffen auf der Lichtung und ohne Kaffee und Kuchen und netten Gesprächen. Aber trotzdem ist ist der 1. Mai heute mit Freihaben und die Zeit mit meinen beiden Liebsten verbringen. Und bei euch so?

Gehäkeltes Halstuch

Passend zum Beitrag vor nicht allzu langer Zeit zum Thema »Kreativ wankelmütig« zeige ich euch heute mal was Gehäkeltes. Das wird jetzt keine neue Kategorie, aber ich erzähle euch, wie es dazu kam.

Zur Geburt bekamen wir eine wunderschöne Decke von meiner Mutter gestrickt und süße kleine Sockenschuhe von einer Freundin. Stricken ist – nur am Rande erwähnt – eine Sache, die ich nicht gelernt habe, jedoch sehr bewundere!

Von der hübschen Wolle war noch ein bisschen was übrig und hat mich die letzten Monate immer auf der Ablage angelächelt. Was sollte ich damit tun? Mir kam die Idee mit einem Halstuch. Davon kann man ja nie genug haben und es wärmt so schön – auch noch jetzt bei den frühlingshaften Temperaturen. Und so habe ich meine Häkelnadel aus der Grundschule (!) hervorgekramt und selbst gestaunt, dass ich es noch nicht wieder verlernt habe. Die Wolle hat perfekt gereicht und so ist dieses gehäkelte Halstuch entstanden.

Ostern!

Ostern. Das Grab ist leer. Jesus ist auferstanden. Er hat den Tod besiegt. Sein Sieg bleibt ewiglich. Jesus, meine Hoffnung, lebt. Halleluja!? Grund zu riesiger Freude und größter Dankbarkeit!

Freebie Kalender 2020 – April

Heute ist der 1. April! Mein Geburtstagsmonat. Juchuu! Und natürlich Zeit für das neue Kalenderblatt. Aber auch für den ein oder anderen Scherz! Ich habe es tatsächlich bei meinem Mann mit dem ältesten Trick der Welt geschafft. »Du hast da aber einen großen Fleck auf deinem Shirt! Was ist denn das?« »April, April!« ;) Übrigens: Die Schnürsenkel-ist-offen-Nummer funktioniert tatsächlich auch in den meisten Fällen!

Und, hast du heute auch schon jemanden in den April geschickt? Wie auch immer, hier kannst du erstmal das neue Kalenderblatt runterladen und dein Wohn-/Ess-/Büro-/Kinder-/Schlafzimmer verschönern. Viel Freude damit!

Kreativ wankelmütig

Wenn ich mich und meine Marke richtig aufbauen würde, damit Geld verdienen und bekannter werden, müsste ich mich, laut Marketingwissen, vermutlich festlegen auf eine Sache, die ich wirklich richtig gut kann. Eine Sache, die euch weiterbringt, euch einen Mehrwert bietet. Aber so soll spika design gar nicht sein. Natürlich möchte ich, dass ihr euch an meiner Kreativität erfreut und ich euch inspirieren kann. Aber ich will mich nicht nur aufs Handlettern beschränken, nicht nur meine gestalteten Bücher zeigen oder nur noch genähte Dinge oder Druckerzeugnisse, die ich gestalte. Ich will MICH zeigen und da passt dieses Zitat aus dem aktuellen Hygge Magazin perfekt. Ja, das bin ich. Kreativ wankelmütig – im positiven Sinne!

Und so habe ich mal selbst auf meinem Blog gestöbert, was ich in den letzten Jahren so Kreatives gemacht habe. Du bist neu hier? Dann klick dich gerne mal durch :)

Ich gestalte jeden Monat für euch ein neues Kalenderblatt zum Ausdrucken, ich designe Bücher, hier mal zwei Beispiele – Andachtsbücher und (ein ganz besonderer Schatz) Mein To-Doodle-Planer und auch mal eine CD, Liederheft und Kaffeebecher :) Immer wieder nehme ich euch mit in meine Art Journaling Bible und zeige euch, was ich neu für mich entdeckt und geschrieben habe, meist mit Handlettering. Und auch mit Aquarellfarben mache ich das ein oder andere Experiment. Im vorletzten Jahr habe ich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder Linoldruck gemacht. Ich nähe gerne – auch wenn ich dazu gerade viel zu selten komme. Aber ich freue mich immer wieder darüber. Ich bringe euch grafische Eindrücke aus meinen Urlauben mit oder zeige euch, was in meinem kleinen Garten so wächst. Und ich gestalte gerne Printsachen, für Hochzeit oder Konfirmation oder die Gemeinde. Und immer wieder gibt es eine DIY Idee zum Nachmachen. Für Ostern noch nichts dekoriert? Wie wäre es mit diesen fröhlichen Origami-Ostereiern?

Also, wenn das alles nicht ein buntes Potpourri ist. Eindeutig kreativ und kreativ wankelmütig :) Das alles bin ich – und noch viel mehr!

Bibel Lettering Ideenbuch

Viele von euch wissen, dass ich sehr gerne in meiner Art Journaling Bibel gestalte, vor allem mit Handlettering. Wer mich noch nicht kennt, kann zum Beispiel mal hier oder hier oder hier reinstöbern. Außerdem gestalte ich Buchcover und setze Bücher. Und da hatte ich im letzten Jahr ein schönes Projekt auf dem Tisch, das diese beiden Sachen verbindet. Und so zeige ich euch heute, was da entstanden ist, …