Linoldruckliebe

Ich komme gerade erst aus Doorn in den Niederlanden zurück. Dort verbrachte ich wunderbare, inspirierende Tage auf dem CAS (Christian Artists Seminar). Ganz begeistert (und auch noch ein bisschen übermüdet) bin ich zurück. Ich durfte auf dem Seminar nicht nur talentierte KünstlerInnen kennenlernen, sondern habe spannende Seminare besucht und zwei Druckworkshops mitgemacht. Und ich bin ein bisschen verliebt in den Linoldruck, in die Druckerfarbe, das schmatzende Geräusch, wenn man mit der Rolle hin- und herfährt, das wunderschöne Papier. Es tat so gut, eine Auszeit vom Arbeiten am Computer zu haben – »back to the roots«. Mit Stift und Linolschnittmesser in der Hand, Schürze um den Hals, Druckerfarbe unter den Fingernägeln. :)

Und die Ergebnisse dieser Arbeiten will ich euch nicht vorenthalten.

Bei einem Workshop haben wir Fotografie und Druck kombiniert. Wir haben in kleinen Gruppen uns gegenseitig fotografiert und mit Licht experimentiert. Ich durfte Ria fotografieren und zeichen – Ria, dank je wel for being my model, for being »Queen Beatrix« ;). Und auch ich wurde fotografiert und durfte am Ende einen Druck mit nach Hause nehmen – vielen Dank, liebe Hannah Schillai, dass du mich so wunderbar fotografiert und gedruckzeichnet hast :).


Beim anderen Druckworkshop zeichneten wir auf Linolplatten und haben diese dann entsprechend bearbeitet. Sehr spannend war für mich die Erkenntnis, dass man hier sozusagen kein weißes Papier vor sich hat, sondern ein (wenn man es nur so drucken würde) schwarzes. Und alles, was man der Linolplatte wegnimmt, wird weiß und bringt somit Licht ins Dunkel. Genial! Aber gar nicht so einfach, weil man wirklich umdenken muss.

Meine ersten Versuche waren mit einer kleinen Pflanze und mit Schrift (soo herausfordernd, weil man ja auch noch spiegelverkehrt schreiben muss!). Ich war für mich nicht so richtig zufrieden mit dem Ergebnis, auch wenn es anderen gut gefallen hat. Am nächsten Tag habe ich jedoch noch mal überlegt, skizziert und meine Bildsprache gefunden. Das Grafische liegt mir viel mehr. Linien, Punkte, Formen. Das ist meine Welt. Und so freue ich mich sehr über die Ergebnisse!


Am Ende gab es sogar eine kleine Ausstellung, in der auch wir unsere Arbeiten zeigen durften.

Dank je wel, Renske and Wother. It was great to work with you and learn from you! Hope to see you again next year.

DIY – Juli 2018

Na, seid ihr schon gespannt, wie es mit dem Stoff aus dem Juni DIY weiterging? Ich hatte mir überlegt ein altes Mousepad (damals vom Möbelschweden) aufzuhübschen.

Das braucht ihr:
– ein (altes) Mousepad, ein schönes Stück Stoff, einen Bleistift, eine Schere, einen Deckel oder anderen runden Gegenstand, der etwas größer ist als das Mousepad und einen Stoffkleber

Und so wirds gemacht:
– das Mousepad auf den Stoff legen und die Schablone drumherumzeichen – bei mir wars ein Deckel und der war sehr praktisch, weil er auch noch aus Glas ist und ich so gut durchsehen konnte, ob ich mittig bin
– ausschneiden und das Mousepad auf die Rückseite des Stoffes mittig aufkleben; danach nach und nach die Ecken abgerundet ankleben.

Als ich es fertiggestellt hatte, habe ich gemerkt, dass man es auch anderweitig benutzen kann. Einfach als Dekoobjekt oder als Untersetzer. Vielleicht fallen dir sogar noch weitere Ideen ein?!


Da ich die Bilder bei der Arbeit gemacht habe, haben es zwei Kolleginnen gesehn und gleich nachgefragt, was das denn sei. Jetzt hab ichs endlich aufgelöst :) Und eine andere darf sich bald ganz besonders über ein Päckle freuen, weil ich es direkt verschenke!

Hochzeitseinladung Melanie & Johannes

Wie viele von euch wissen, die schon länger meinen Blog lesen, gestalte ich ab und zu (und sehr gerne!) Hochzeitspapeterie. Das sind neben Save-the-date-Karte und Einladung, häufig Liedblatt für die Kirche, Menü- und Dankeskarte. Wenn du auch deine Hochzeit planst und du vielleicht noch niemanden hast, der dir die Hochzeitspapeterie gestaltet, kannst du dich gerne bei mir melden! :)


Wer neu ist und neugierig (oder vielleicht sogar Inspiration sucht?!), kann sich hier die Projekte aus den letzten Jahren anschauen:

Claudi & Harry: Save the date, Einladung, Menü-, Liedblatt + Dankeskarte
Alex & Lucas: Dankeskarte
Theresa & Axel: Einladung, Liedblatt, Dankeskarte
Julia & Michi: Einladung, Dankeskarte
Kathrin & Gustav: Hochzeitspapeterie

Und auch in diesem Jahr wurde ich von einer ehemaligen Kollegin gefragt, ob ich Lust und Zeit habe ihre Einladung zu gestalten. Und das hatte ich. Auch hier freue ich mich, dass die Karten so schön geworden sind.

spikadesign goes instagram!

Ja, seit gestern gibt es spikadesign auch auf instagram. Ich habe wirklich lange hin- und herüberlegt, ob ich das will und brauche und mache und dann war es eine spontane Bauchentscheidung. Ich wollte einfach mal sehn, ob es »spikadesign« schon auf instagram gibt oder dieser Name schon belegt ist. Aber dem war nicht so und da habe ich die Chance ergriffen und mich angemeldet.

Noch ist natürlich wenig Kontent drauf (um genau zu sein ein Bild und zwar das da unten :D), aber meine Idee ist, die Sachen, die ich hier blogge zu posten (was ich übrigens auch auf Facebook und Pinterest mache) und auch darüber hinaus immer mal was Schönes zu zeigen.

Da ich jedoch nebenher noch arbeite bzw. eher neben der Arbeit blogge, werde ich meine Kanäle nicht täglich und stündlich bespaßen, sondern immer wieder mal. Auf dem Blog hatte ich mir mal einmal in der Woche vorgenommen, aber wenn »das Leben dazwischenkommt«, hört und lest ihr manchmal auch längere Zeit nichts von mir. Aber das ist okay für mich. Ist ja wie ein Hobby. Und wenn ich etwas mache, soll es auch schön sein, ansprechend, euch begeistern und mich genau so :)

Also, schreibt mir, abonniert mich, kommentiert, herzt und liked meine verschiedenen Seiten und Beiträge. Ich freu mich immer wieder, wenn ich euch erreiche, ihr euch meldet und wir ins Gespräch kommen :)

Sommerliche Grüße!

Flyer Mädelskreis

In den letzten Wochen schaffe ich es zeitlich kaum, mir Zeit für den Blog zu nehmen. Wenn ihr also länger nichts von mir hört, heißt das meist nicht, dass ich nichts mache, sondern eher das Gegenteil ist der Fall. Mein Schreibtisch ist voll. Ich setze Bücher, gestalte einige Buchcover – und nebenbei auch immer mal einen Flyer, ein Plakat, eine Hochzeitseinladung (zeige ich euch hier hoffentlich auch bald mal) und jetzt diese wunderschöne Postkarte für den Mädelskreis in meiner Gemeinde.

Die beiden Mädels, die den Kreis leiten, haben mir ziemlich freie Hand gelassen, mit der Begründung, dass es ihnen einfach gut gefällt, wenn ich was gestalte. Gestärkt durch dieses liebe Kompliment, habe ich mich an die Gestaltung gemacht. Es sind quadratische Karten geworden mit illustrativen Ranken als Verzierung und gold glänzender Schrift vorne drauf. Sie gefallen mir sehr gut und ich hoffe, dass es vielen Mädels auch so geht und sie sich durch die Karten einladen lassen!


Und als kleines Dankeschön habe ich von den beiden diesen schönen Blumenstrauß bekommen. Damit haben sie genau meinen Geschmack getroffen. Ich liebe frische Blumen und werde mich die nächsten Tage immer wieder daran und darüber freuen! :)

Bible Art Handlettering

Wer schon länger meine Arbeiten auf dem Blog verfolgt, weiß, dass ich eine Bibel habe, die einen breiteren Rand hat, den man gestalten kann. Das nennt man Bible Art Journaling. Und wer mich zudem gut kennt, weiß auch, dass ich meine Bibel nur mit Handlettering und manchmal kleinen Illustrationen in Schwarz und Weiß gestalte. Und so mag ich euch heute mal ein paar weitere Seiten, die ich gestaltet habe, zeigen, und hoffe, den einen oder die andere zu inspirieren. Seid gesegnet!

Wer sich für meine bisherigen Bible Arte Journaling Beiträge interessiert, kann sich hier und hier und hier durchklicken.

Billy Graham Relaunch


Der eine oder die andere kennt vielleicht Billy Graham. Er war ein einflussreicher, evangelikaler Prediger und ist am 21.2. diesen Jahres gestorben. Das war für uns als Verlag Anlass zwei seiner Bücher mit neuem Cover auszustatten und neu zu drucken. Das nennt man übrigens Relaunch.

Ich durfte die beiden Bücher gestalten und freue mich sehr über das Ergebnis. Schlichte, edle Cover mit passender Schwarzweißfotografie und goldenem Schriftzug. So wird der Inhalt hoffentlich noch viele Leser und Leserinnen erreichen.

 

Gartenträumchen

Heute mal ein liebes Hallo aus meinem Garten. In letzter Zeit war nicht viel los auf  dem Blog. Zum einen, weil ich gerade arbeitstechnisch gut ausgelastet bin, zum anderen, weil ich mein Leben auch einfach leben und nicht nur »dokumentieren« will. Und manchmal muss man auch ne Pause machen, um neue Ideen zu schöpfen.

Meine Pause mache ich gerade sehr gerne in meinem kleinen Garten- oder besser Terrassenparadies daheim. Und ich freue mich riesig, dass die Temperaturen soo schön sind (ja, ich bin ein Sommermensch! :)). Dieses gute Wetter gefällt auch meinen Pflanzen und so schießt der Salat und die Kräuter und auch die Tomaten beginnen schon zu blühen. Wollt ihr mal sehn?!


Wen meine Gartenbilder aus den vergangenen Jahren interessieren, kann sich hier durchklicken:

2017 – Grüner wird’s nicht, Bunter wird’s nicht
2016 – Erste Ernte 2016Tomatenliebe 2016
2015 – Tomatenliebe

DIY – Mai 2018

Beim heutigen DIY geht es um eine Food Hood, eine genähte Schüsselabdeckungen. Wie einige von euch wissen, schwimme ich total auf der öko-bio-zero-waste-recycle-Welle mit. Und ich versuche immer wieder, wo es mir möglich ist, Abfall zu vermeiden bzw. zu reduzieren. Beispielsweise habe ich mir im letzten Jahr Abschminkpads genäht, kleine Beutel fürs Einkaufen und eine Hülle für mein Smartphone. Ich versuche immer weiter auf Plastik zu verzichten. Das ist nicht immer leicht, aber Versuch macht bekanntlich kluch. ;)

Und so ist mir aufgefallen, dass ich zum Abdecken von Schüsseln teilweise noch zur Klarsicht- oder Alufolie greife. Nicht, weil ich es gut finde, sondern, weil ich noch keine bessere Alternative gefunden habe. Wenn es nur um eine kleine Schüssel geht, die ich im Kühlschrank verwahre, kommt einfach ein Teller oben drauf. Aber wie macht man das beim Mitbringen eines Salates? (Und ich bringe wirklich meistens und gerne zu Festen einen leckeren Salat mit). Beim Stöbern im Netz bin ich auf Ever&Again aufmerksam geworden. Dieser Laden verkauft u.a. sogenannte Food Hoods. Ha, dachte ich, coole Idee. Das muss ich selber machen.

Und da schon wieder ein neuer Monat begonnen hat, habe ich für euch im Netz nach einem Do it Yourself gestöbert und bin fündig geworden und zwar bei zwei verschiedenen Seiten. Ich habe mir beide angeschaut und die besten Tipps von Patti und Katha mitgenommen.

Ich habe Folgendes gebraucht:
– einen schönen Baumwollstoff (meiner heißt passenderweise What’s Cookin von Allison Cole.) – bitte unbedingt vorher waschen und bügeln! Ich habe mich gegen einen zusätzlichen beschichteten Stoff entschieden.
– eine Stoffschere, einen Stift und ein Maßband/Lineal
– eine Schüssel, die ihr unter die Haube bringen wollt ;)
– dünnes Gummiband (meines ist 5 mm breit)
– eine Sicherheitsnadel
– nicht zu vergessen: eine Nähmaschine

Ich habe mir das Beste von den beiden Anleitungen abgeschaut, aber mich mehr bei Patti orientiert. Und da das alles auf Englisch und in Inches ist, hier meine Abmessungen: Für die Umrandung habe ich 5 cm Beschnitt genommen, mit 1,5 -2 cm abgesteckt und dicht am Rand genäht. Das ist gar nicht so einfach, weil es ja immer rund geht. Für das Gummiband habe ich zweimal den Durchmesser des genähten Kreises genommen.

Herausgekommen ist eine wunderbare Abdeckung für meine Salatschüssel. Da kann das nächste Grillfest kommen! Viel Spaß beim Nachnähen!

Pyrografie again

Die Pyrografie oder Brandmalerei begeistert mich derzeit wirklich sehr. Als Anleitung gab es ja im letzten Monat ein DIY dazu. Und so habe ich meiner Familie zu Ostern Frühstücks- oder Schneidebrettchen gestaltet. Auf jeder Seite ein anderes Muster. Kam gut an. Meine Mutter findet ihres sogar so schön, dass sie es gar nicht verwenden mag ;)

Und weil ich noch ein weiß lasiertes Brett übrig hatte, wurde das gleich mitgestaltet und heißt zukünftig unsere Gäste herzlich willkommen! Und ja, auch hier zeigt sich mal wieder meine Liebe zum Handlettering.