Kissenbezüge zum Geburtstag

Bei manchen Menschen fällt es mir wirklich schwer, ein perfektes Geburtstagsgeschenk zu besorgen. Und am liebsten schenke ich ja auch was von mir Gestaltetes, sei es ein Buch oder etwas Genähtes.

Aber wenn auf dem Sofa nur 0-8-15-Kissen vom Möbelschweden liegen, dann kann ich da Abhilfe schaffen. ;) Und so gab es drei individuelle, hübsche Kissenbezüge mit wunderschöner Paspel, die wiederum einen der anderen Stoffe aufgreift. Also wirklich einzigartig und ich denke, die passen perfekt, oder?! Und passend zur Jahreszeit, zu hygge, lagom und zur »German Gemütlichkeit« :) Macht es euch schön!


Kissenbezüge habe ich wirklich schon einige genäht. Mit verschiedenen Motiven, Patchwork, mit und ohne Paspel. Gerne kannst du dich bei mir melden, wenn du auch welche möchtest. Immer wieder ein schönes Geschenk oder auch Zum-selber-behalten.

Und an dieser Stelle muss ich noch »liebe Grüße nach Leipzig und vielen Dank für die schönen Fotos« sagen!

DIY – Oktober 2018

Freut ihr euch auch so über diesen wunderschönen Oktober? Es ist zwar schon ziemlich frisch morgens, aber oft kommt die Sonne im Laufe des Tages durch. Man kann schöne Herbstspaziergänge machen, Nüsse sammeln, Eicheln, Blätter und Kastanien. Früher als Kind habe ich liebend gern damit gebastelt. Kleine Männchen oder Blättercollagen. Heute zeige ich euch ein DIY-Projekt mit Kastanien, das ihr so vielleicht erst mal gar nicht glauben könnt.

Und zwar habe ich Waschmittel aus Kastanien gemacht! Ich habe auf verschiedenen Blogs und Seiten davon gelesen und – weil ich neugierig war und es nicht recht glauben konnte – wollte es unbedingt selbst ausprobieren. Und ich kann euch berichten, dass es wirklich wunderbar funktioniert. Ich bin richtig begeistert! Wenn ihr das nachmachen wollt, steht als allererstes ein Spaziergang an mit Kastaniensammeln und dann kann es auch schon losgehn :)

Erst wird – wie gesagt – gesammelt, dann geviertelt, als nächstes gehäckelt und zuletzt getrocknet.


Ich bewahre mein Waschmittel in einer Box auf und habe mir die Anleitung von Hand auf einen Aufkleber geschrieben und direkt draufgeklebt.


Für euch stelle ich meine Anleitung als A6-Dokument zum Download »DIY_Kastanienwaschmittel« und Ausdrucken zur Verfügung. Wer Etiketten in dieser Größe hat, kann es mir nachmachen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren. Ich freue mich tatsächlich schon aufs nächste Waschen :D (hätte nie gedacht, dass ich so was mal schreiben würde) und habe beim ersten Mal begeistert über das Ergebnis gestaunt. Ich hatte einen wirklich dreckigen Putzlappen mit dabei und er ist wieder richtig sauber geworden! Leider habe ich keine vorher-nachher-Bilder gemacht.

Mein To-Doodle-Planer

Heute möchte ich euch ein Herzensprojekt vorstellen. Ich habe mit einer Kollegin zusammen einen Kalender entwickelt: Mein To-Doodle-Planer. (unter dem Link findet ihr auch eine größere Auswahl an Innenseiten!)


Der Titel setzt sich zusammen aus »to do«, Aufgaben und Listen und Planen, und »to doodle«, weil es zu jeder Wochenübersicht auch was zum Scribblen und Gestalten gibt. Neben einer Monatseinstiegsseite gibt es einen doppelseitigen Wochen-Kalenderteil mit Notizfeld für die Woche, ein Feld für Dankbarkeitsmomente und motivierenden Gedanken. Und es gibt zusätzliche Seiten mit vielen verschiedenen Listen, Inspirationen, Seiten für Skizzen und Kritzeleien.


Und ich habe die Gesamtgestaltung übernommen und sogar alle Illustrationen von Hand gezeichnet. Also wirklich ein Großprojekt und ich bin sehr stolz, dass der Planer da ist und er so wunderschön geworden ist. Die Sonderfarbe knallt richtig schön rein, so dass er in jeder Buchhandlung auffällt und ins Auge springt!


Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an unsern Azubi Jonas fürs Fotografieren und an meinen Kollegen Amos für die Bildbearbeitung. Solltet ihr einen To-Doodle-Planer besitzen, würde ich mich sehr über eure Bilder freuen. Gerne auf Pinterest/Facebook/Instagram unter #todoodleplaner teilen. :)

DIY – September 2018

Jaa, der Sommerurlaub ist vorbei und der Herbst kündigt sich langsam aber sicher an. Die Abende werden kühler, es wird früher dunkel, im Suppentopf kocht die erste Kürbissuppe und auf den Straßen finden sich Kastanien und erste bunte Blätter wieder. Leider hat mich auch schon eine erste Erkältung heimgesucht, aber mit Zitronen, Ingwer, Hustenbonbons, Taschentüchern und etwas Bettruhe konnte ich diese gut überstehen.

Ich liebe den Sommer, aber auch den Herbst mag ich sehr. Da kann man es sich daheim schön hyggelig machen und wenn die Sonne sich blickt, schöne Spaziergänge machen, vor allem jetzt im Frühherbst oder lieber noch Spätsommer?! :)

Passend dazu habe ich mir ein trendiges Bandeau genäht. Eine super Anleitung habe ich bei Handmadebyanni gefunden. Und diesmal zeige ich euch gar nicht meine Einzelschritte, sondern ihr könnt euch das Video einfach in Ruhe anschauen. Dort ist das DIY nämlich wunderbar Schritt für Schritt erklärt. Und wirklich schnell genäht. Bei mir hat sogar die Angabe mit 20 x 55 cm pro Seite gut gepasst, aber ihr könnt zur Sicherheit auch erst euren Kopfumfang ausmessen.

Und nach dem Nähen gab es heute mal selfietime @spikadesign im Garten mit dem Titel »Ein Spätsommertraum in Grün und Blau« :D


Ich muss zugeben, es braucht etwas Mut es zu tragen, weil es doch auffällig ist, aber ich finde, dass es mir einigermaßen steht und mir sogar einen afrikanischen Hauch verleiht. Fehlen nur noch die passenden Ohrringe! ;)

Grafik aus den Niederlanden

Wie auch in den letzten Jahren* bringe ich euch einige grafische Eindrücke aus meinem Urlaub mit. Dieses Jahr war ich zwei Wochen Hausboot fahren in den Niederlanden. Es war eine wunderschöne Zeit. Ich habe viel erlebt und gesehen, aber auch entspannt, gelesen und gelettert, gut gegessen und eine sehr schöne Gemeinschaft mit meinen 4 Mitreisenden genossen.


Beim Hausboot fahren ist man immer unterwegs und kann gleichzeitig anlegen, wo es einem gefällt. Da gibt es beschauliche Kanäle von wunderhübschen Häusern gesäumt, das Ijsselmeer, wo sich bei Windstärke 5 Wellen mächtig aufbäumen, das schöne Amsterdam mit seinen Grachten und verrückten Fahrradfahrern, beschauliche Dörfer mit tiefliegenden Fenstern in denen man reinspickeln kann und sieht, wie sich die meisten Menschen geschmackvoll eingerichtet haben. ;)

Schade, dass die Urlaubszeit schon wieder vorbei ist. Aber beim Bilder auswählen blicke ich dankbar zurück. Auch euch ein dank je wel fürs Vorbeischauen :)

* Für alle, die meinen Blog noch nicht so lange lesen und neugierig sind, wo ich die letzten Jahre unterwegs war:
2017– Grafik aus Slowenien und Kroatien
2016 – Grafik aus Boston und New York
2015 – Grafisches Island

 

Linoldruckliebe

Ich komme gerade erst aus Doorn in den Niederlanden zurück. Dort verbrachte ich wunderbare, inspirierende Tage auf dem CAS (Christian Artists Seminar). Ganz begeistert (und auch noch ein bisschen übermüdet) bin ich zurück. Ich durfte auf dem Seminar nicht nur talentierte KünstlerInnen kennenlernen, sondern habe spannende Seminare besucht und zwei Druckworkshops mitgemacht. Und ich bin ein bisschen verliebt in den Linoldruck, in die Druckerfarbe, das schmatzende Geräusch, wenn man mit der Rolle hin- und herfährt, das wunderschöne Papier. Es tat so gut, eine Auszeit vom Arbeiten am Computer zu haben – »back to the roots«. Mit Stift und Linolschnittmesser in der Hand, Schürze um den Hals, Druckerfarbe unter den Fingernägeln. :)

Und die Ergebnisse dieser Arbeiten will ich euch nicht vorenthalten.

Bei einem Workshop haben wir Fotografie und Druck kombiniert. Wir haben in kleinen Gruppen uns gegenseitig fotografiert und mit Licht experimentiert. Ich durfte Ria fotografieren und zeichen – Ria, dank je wel for being my model, for being »Queen Beatrix« ;). Und auch ich wurde fotografiert und durfte am Ende einen Druck mit nach Hause nehmen – vielen Dank, liebe Hannah Schillai, dass du mich so wunderbar fotografiert und gedruckzeichnet hast :).


Beim anderen Druckworkshop zeichneten wir auf Linolplatten und haben diese dann entsprechend bearbeitet. Sehr spannend war für mich die Erkenntnis, dass man hier sozusagen kein weißes Papier vor sich hat, sondern ein (wenn man es nur so drucken würde) schwarzes. Und alles, was man der Linolplatte wegnimmt, wird weiß und bringt somit Licht ins Dunkel. Genial! Aber gar nicht so einfach, weil man wirklich umdenken muss.

Meine ersten Versuche waren mit einer kleinen Pflanze und mit Schrift (soo herausfordernd, weil man ja auch noch spiegelverkehrt schreiben muss!). Ich war für mich nicht so richtig zufrieden mit dem Ergebnis, auch wenn es anderen gut gefallen hat. Am nächsten Tag habe ich jedoch noch mal überlegt, skizziert und meine Bildsprache gefunden. Das Grafische liegt mir viel mehr. Linien, Punkte, Formen. Das ist meine Welt. Und so freue ich mich sehr über die Ergebnisse!


Am Ende gab es sogar eine kleine Ausstellung, in der auch wir unsere Arbeiten zeigen durften.

Dank je wel, Renske and Wother. It was great to work with you and learn from you! Hope to see you again next year.

DIY – Juli 2018

Na, seid ihr schon gespannt, wie es mit dem Stoff aus dem Juni DIY weiterging? Ich hatte mir überlegt ein altes Mousepad (damals vom Möbelschweden) aufzuhübschen.

Das braucht ihr:
– ein (altes) Mousepad, ein schönes Stück Stoff, einen Bleistift, eine Schere, einen Deckel oder anderen runden Gegenstand, der etwas größer ist als das Mousepad und einen Stoffkleber

Und so wirds gemacht:
– das Mousepad auf den Stoff legen und die Schablone drumherumzeichen – bei mir wars ein Deckel und der war sehr praktisch, weil er auch noch aus Glas ist und ich so gut durchsehen konnte, ob ich mittig bin
– ausschneiden und das Mousepad auf die Rückseite des Stoffes mittig aufkleben; danach nach und nach die Ecken abgerundet ankleben.

Als ich es fertiggestellt hatte, habe ich gemerkt, dass man es auch anderweitig benutzen kann. Einfach als Dekoobjekt oder als Untersetzer. Vielleicht fallen dir sogar noch weitere Ideen ein?!


Da ich die Bilder bei der Arbeit gemacht habe, haben es zwei Kolleginnen gesehn und gleich nachgefragt, was das denn sei. Jetzt hab ichs endlich aufgelöst :) Und eine andere darf sich bald ganz besonders über ein Päckle freuen, weil ich es direkt verschenke!

Hochzeitseinladung Melanie & Johannes

Wie viele von euch wissen, die schon länger meinen Blog lesen, gestalte ich ab und zu (und sehr gerne!) Hochzeitspapeterie. Das sind neben Save-the-date-Karte und Einladung, häufig Liedblatt für die Kirche, Menü- und Dankeskarte. Wenn du auch deine Hochzeit planst und du vielleicht noch niemanden hast, der dir die Hochzeitspapeterie gestaltet, kannst du dich gerne bei mir melden! :)


Wer neu ist und neugierig (oder vielleicht sogar Inspiration sucht?!), kann sich hier die Projekte aus den letzten Jahren anschauen:

Claudi & Harry: Save the date, Einladung, Menü-, Liedblatt + Dankeskarte
Alex & Lucas: Dankeskarte
Theresa & Axel: Einladung, Liedblatt, Dankeskarte
Julia & Michi: Einladung, Dankeskarte
Kathrin & Gustav: Hochzeitspapeterie

Und auch in diesem Jahr wurde ich von einer ehemaligen Kollegin gefragt, ob ich Lust und Zeit habe ihre Einladung zu gestalten. Und das hatte ich. Auch hier freue ich mich, dass die Karten so schön geworden sind.

spikadesign goes instagram!

Ja, seit gestern gibt es spikadesign auch auf instagram. Ich habe wirklich lange hin- und herüberlegt, ob ich das will und brauche und mache und dann war es eine spontane Bauchentscheidung. Ich wollte einfach mal sehn, ob es »spikadesign« schon auf instagram gibt oder dieser Name schon belegt ist. Aber dem war nicht so und da habe ich die Chance ergriffen und mich angemeldet.

Noch ist natürlich wenig Kontent drauf (um genau zu sein ein Bild und zwar das da unten :D), aber meine Idee ist, die Sachen, die ich hier blogge zu posten (was ich übrigens auch auf Facebook und Pinterest mache) und auch darüber hinaus immer mal was Schönes zu zeigen.

Da ich jedoch nebenher noch arbeite bzw. eher neben der Arbeit blogge, werde ich meine Kanäle nicht täglich und stündlich bespaßen, sondern immer wieder mal. Auf dem Blog hatte ich mir mal einmal in der Woche vorgenommen, aber wenn »das Leben dazwischenkommt«, hört und lest ihr manchmal auch längere Zeit nichts von mir. Aber das ist okay für mich. Ist ja wie ein Hobby. Und wenn ich etwas mache, soll es auch schön sein, ansprechend, euch begeistern und mich genau so :)

Also, schreibt mir, abonniert mich, kommentiert, herzt und liked meine verschiedenen Seiten und Beiträge. Ich freu mich immer wieder, wenn ich euch erreiche, ihr euch meldet und wir ins Gespräch kommen :)

Sommerliche Grüße!

Flyer Mädelskreis

In den letzten Wochen schaffe ich es zeitlich kaum, mir Zeit für den Blog zu nehmen. Wenn ihr also länger nichts von mir hört, heißt das meist nicht, dass ich nichts mache, sondern eher das Gegenteil ist der Fall. Mein Schreibtisch ist voll. Ich setze Bücher, gestalte einige Buchcover – und nebenbei auch immer mal einen Flyer, ein Plakat, eine Hochzeitseinladung (zeige ich euch hier hoffentlich auch bald mal) und jetzt diese wunderschöne Postkarte für den Mädelskreis in meiner Gemeinde.

Die beiden Mädels, die den Kreis leiten, haben mir ziemlich freie Hand gelassen, mit der Begründung, dass es ihnen einfach gut gefällt, wenn ich was gestalte. Gestärkt durch dieses liebe Kompliment, habe ich mich an die Gestaltung gemacht. Es sind quadratische Karten geworden mit illustrativen Ranken als Verzierung und gold glänzender Schrift vorne drauf. Sie gefallen mir sehr gut und ich hoffe, dass es vielen Mädels auch so geht und sie sich durch die Karten einladen lassen!


Und als kleines Dankeschön habe ich von den beiden diesen schönen Blumenstrauß bekommen. Damit haben sie genau meinen Geschmack getroffen. Ich liebe frische Blumen und werde mich die nächsten Tage immer wieder daran und darüber freuen! :)