DIY – April 2018

Zu erst einmal wünsche ich euch noch  F R O H E  O S T E R N !  Ich hoffe, ihr habt Jesu Auferstehung gebührend gefeiert! :) Ich habe die Zeit im Kreise meiner Familie verbracht und konnte es sehr genießen mit Osternachtsgottesdienst, schönem Osterfrühstück (sowieso gutem Essen!), kleiner Geschenkesuche, Spielen, Lesen, Gemeinschaft. Und heute, am Ostermontag habe ich Zeit gefunden, mal wieder was zu nähen. Und da mittlerweile April ist, verwandele ich das gleich mal in ein DIY für diesen Monat!

Ich wollte mir letzte Woche unbedingt den Frühling in die Wohnung holen und hatte mir kleine Narzissen gekauft – leider ohne Übertopf. Und weil ich keinen passenden Übertopf mehr daheim hatte, habe ich mir einen genäht :) Gefunden habe ich die Idee bei Doris von mamaskram – danke, liebe Doris, für deine Inspiration! Bei ihr findet ihr auch die perfekte Anleitung. Toll ist, dass es ein Wendeübertopfbeutel ist. Wenn einem das eine Muster zu langweilig ist, einfach mal umdrehen.

Und was wäre ein April DIY an einem Ostermontag ohne eine österliche Komponente?! Man kann den Beutel nämlich auch super als Osterkörbchen verwenden! Einfach ein paar mal mehr die obere Kante umschlagen und die gefundenen Schätzchen reinlegen.

Viel Spaß beim Nachnähen, Frühling-ins-Haus-holen und Osterkörbchen füllen! :)

Wen es interessiert: Als Stoffe habe ich zwei Baumwollstoffe verwendet. Der hellblau gemusterte heißt underwater und stammt aus der Eulenmeisterei. Den türkisfarbenen Stoff kennt ihr vielleicht noch von meinem Projekt »Smartphonehülle«. Er heißt Triangle und wurde von Poppy gestaltet.

 

 

Adieu 2017 – hello 2018!

Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Weihnachtszeit und seid gut ins neue Jahr gekommen. Ich wünsche ich euch ein wunderbares, gesegnetes Jahr 2018!

Dieser Beitrag hat schon Tradition. Wer sich für die letzten »Adieus« und »hellos« interessiert:
Adieu 2016 – hello 2017!
Adieu 2015 – hello 2016!
Adieu 2014 – hello 2015!

Es ist auch für mich immer wieder spannend. Zum einen zu sehen, was ich in den letzten Jahren so gestaltet habe, aber vor allem auch noch einmal auf das Jahr 2017 zurückzublicken. Es gab schöne Nähprojekte, Bücher, die ich gestalten durfte, habe das Handlettering entdeckt, für euch jeden Monat ein Kalenderblatt gestaltet und einige weitere Do-it-Yourself Anleitungen.

Gerade die DIY-Adventsaktion hat mir viel Spaß gemacht. Wer gespannt ist, wie es im neuen Jahr weitergeht, sollte immer mal reinschauen und/oder spika design auf Facebook folgen. Ich habe gerade große Lust mal wieder was für mich zu nähen. Schöner Stoff liegt schon bereit. Jetzt suche ich noch nach einem passenden Schnittmuster und nach einer großen Ladung freier Zeit ;) Und Bücher habe ich in letzter Zeit auch wieder einige gestaltet, die ich euch unbedingt zeigen will. Also, es gibt genug fürs neue Jahr – und bestimmt auch die eine oder andere Überraschung.

Ohrsteckerkästchen

Heute gibts mal wieder einen DIY-Beitrag und gleichzeitig einen Beitrag zum Thema »Ordnung«. Wie ihr wisst, mache ich mir immer wieder Gedanken um meine Umwelt, nähe eigene Kosmetikpads oder Beutel zum Einkaufen, baue Sachen im Garten an etc. Ein weiteres Thema, welches mich gefühlt dauerhaft beschäftigt, ist das Thema »Ordnung« bzw. »Unordnung« ;). Ihr kennt es bestimmt von daheim – wenn nicht, lasst mich bitte eure Tricks wissen! Es gibt doch immer irgendwas zu sortieren oder aufzuräumen.

Ich habe mich z.B. schön häufig morgens geärgert, weil ich so lange suchen musste, bis ich das passende Ohrsteckerpaar in die Ohren stecken konnte. Und so hab ich mich dran gemacht und es etwas ordentlicher gestaltet. Mit Vliesline und Stoff.

Ihr wollt es nachmachen? Na klar! Ihr braucht eine eckige Dose, Vliesline, Schere, ggf Klebstoff und einen Stoff eurer Wahl. Da es auf die Größe der Dose ankommt, kann ich zur Angabe keine Größendaten machen. Die Vliesline wird gerollt, ggf geklebt und der Stoff kommt im Anschluss darüber. Relativ simpel und so effektiv! Ich freu mich jedenfalls und seh so wieder viel besser, was für eine tolle Auswahl ich an schönem Ohrschmuck besitze. :)

Ein Kissen für Kanada

In unserer Gemeinde gehen Jugendliche nach Abi oder Ausbildung manchmal für ein Jahr oder einige Monate ins Ausland. Dort unterstützen sie, je nach Organisation, Missionare oder andere Teams in Camps, helfen bei Hausarbeiten oder Kinderbetreuung etc.

Und so hat sich eine Mutter bei mir gemeldet, die auf meinem Blog die schönen Weltkartenkissenhüllen gesehn hat. Ob ich mir vorstellen könnte, eine Kissenhülle zu nähen und ob ich noch Stoff hätte. Dazu zweimal Ja! Gerne habe ich mal wieder was genäht und freue mich, dass das Kissen nach Kanada darf. Als Erinnerung an die Familie und als Kuschelkumpel gegen das Heimweh. :)

Wie beim letzten Mal habe ich auch diesmal noch etwas draufgestickt, aber  nicht nur mit den Buchstaben der Maschine, sondern genähzeichnet wie bei der Wärmflasche und inspiriert durchs Handlettern. Und ja, genauso aufwendig wie es aussieht war es auch. Aber ich freue mich sehr am Ergebnis und hätte es am liebsten behalten, …

Wen es interessiert, unten noch ein paar Bilder zum Entstehungsprozess. Ich habe den Schriftzug in einer Schrift auf dem Computer gesetzt, abgepaust und schwarz nachgezeichnet. Im Anschluss habe ich es erstmal auf ein Stück Probestoff gezeichnet und ausprobiert, ob es so klappt, wie ich es mir vorstelle. Als Tipp, was ich dazu gelernt habe: Stellt einen kleinen, engen Stich ein und nehmt ein Nähfüßchen, dass vorne etwas offener ist. So näht es sich leichter! Und – wie ihr auf den Bildern seht – nähzeichnet es sich gut, wenn der Stoff auf einem Stickrahmen gespannt ist.

Als meine Probenäharbeit funktioniert hat, habe ich den Schriftzug auf den Weltkartenstoff übertragen und genähzeichnet. Im Anschluss kamen noch die Route und der Spruch auf der Rückseite dazu, bevor ich dann alle Teile vernäht habe.

Vielleicht denkt sich jetzt die eine oder der andere, dass es ja auch Stickmaschinen gibt, die einem so was machen oder professionellere Nähmaschinen. Zum einen habe ich aber weder so eine Näh-, noch eine Stickmaschine, zum anderen konnte ich es so total individuell und handmade gestalten, konnte meinen eigenen Font nehmen (und ich bin als Designerin was Typografie angeht besonders eigen). Und ich finde, dass es so persönlich wurde und ganz einzigartig.


Und mit diesem Kissen stürze ich mich in die Kissenschlachtlinkparty.

Kissen und neue Besitzerin sind mittlerweile übrigens gut in Kanada gelandet! :)

Genähte Kosmetikpads

Wie die eine oder der andere weiß – vor allem die, die mich persönlich kennen –  liegt mir unsere Umwelt sehr am Herzen. Heißt, ich versuche plastikfrei einzukaufen (oder zumindest reduziert!), ich pflanze jeden Sommer ein paar eigene Sachen an (Tomaten, Zucchini, verschiedene Kräuter und Chili im letzten Jahr), ich besitze ein fair-produziertes Smartphone, mache immer wieder Upcycling-Projekte uvm.

Und so streife ich immer mal durch meine Wohnung und überlege, ob und was ich noch verbessern und verändern kann. So auch in meinem Bad. Ich benutze mittlerweile z.B. hauptsächlich Seifen, kaufe keine Duschgels in Plastiktuben mehr, meine Wattestäbchen sind plastikfrei etc. Und so sind mir neulich meine Kosmetikpads aufgefallen. Die schmeißt man ja beim Abschminken fast täglich in den Müll. Da könnt ich doch mal eigene nähen, oder? Ist ja nicht wirklich kompliziert und so sind ein paar entstanden. Aus 100% Baumwolle und 100% plastikfrei und zusätzlich hab ich noch ein altes Handtuch zweitverwertet :)


Wer diese Idee genial findet und auch welche möchte, kann sich gerne melden oder es selbst machen:

Du brauchst: einen Baumwollstoff (hier Frottee, altes Handtuch), eine Kreisschablone (Gläser eigenen sich perfekt, wobei man sich die Größe, die man möchte natürlich frei wählen kann –> wie praktisch!), eine Schere, Nadel & Faden oder Nähmaschine bzw. Overlock. Ich habe immer zwei Kreise mit einem Overlockstich meiner Nähmaschine vernäht. Tadaa, wirklich simpel und doch so genial! :)

Und jetzt, hüpf, hüpf, hüpf, alle ab ins Gläschen :)

Schlafanzugshose

Dass ich ein großer Bücherfan wisst ihr.
Dass ich gerne nähe, wisst ihr auch.

Und wenn es dann Nähbücher gibt, die mir optisch richtig gut gefallen, kann ich beide Leidenschaften miteinander verbinden und bin sehr glücklich! :) So war es  beim Buch »Liebe auf den ersten Stich«. (Ein liebes Dankeschön an den Verlag für mein Rezensionsexemplar). Ich habe mich als erstes Projekt für die Schlafanzugshose »Margot« entschieden. Es ist wirklich Schritt für Schritt ganz ausführlich erklärt, so dass man eigentlich nichts falsch machen kann. Man braucht eben – wie bei eigentlich allen Nähprojekten – genug Zeit. Beginnend mit Stoff auswählen, waschen und bügeln, Schnittmuster auf Stoff übertragen und ausschneiden, bis es dann zum eigentlichen Nähen kommt. Und so ist meine erste Hose entstanden! Ich habe mich aus Bequemlichkeit und weil ich das bei den Babyhosen auch immer so gemacht habe, für ein Bündchen obenrum entschieden. Eigentlich ist ein Abschluss zum Binden vorgesehen, aber das ist ja das Tolle am Nähen, dass man es sich immer individuell anpassen kann.

Und nach dem Nähen habe ich letztes Wochenende gleich die Sonnenstrahlen genutzt, mich in den Garten gesetzt zum Fotografieren der Hose und Stöbern in neuen Projekte, … ;)


Endlich mal wieder was für mich genäht, wie am Anfang des Jahres geplant. Und so hüpfe ich noch zur Rums-Party und zu den Polka-Dots rüber!

Knistertücher für Zwillinge

Ich habe mal wieder ein Geschenk zur Geburt gebraucht. Und gerne verschenke ich natürlich was Selbstgenähtes. Diesmal war es für Zwillinge. Der Stoff mit den Sternchen erschien mir sehr passend. Fröhlich, verspielt und außerdem in winterlichen Tönen. Dazu habe ich die Bilder dann auch im Schnee für euch gemacht :) – mittlerweile ist dieser aber schon wieder weggetaut.

Ganz dezent habe ich noch die Namen der beiden eingestickt. Bin immer wieder erfreut, was meine Nähmaschine so Tolles kann :)


Und so hüpfe ich mit diesem Beitrag noch zu Creadienstag, HoT und DienstagsDinge.

Kissenhüllen – to travel is to live

Was ich am liebsten mache, wenn ich Urlaub habe? Reisen. Ganz klar. Ich bin immer wieder fasziniert von neuen Ländern, den Menschen, der Kultur und freue mich Neues zu entdecken. Dieses Hobby teile ich mit einer Freundin, die mittlerweile leider nicht mehr um die Ecke wohnt. Und weil wir uns nicht so oft in Deutschland sehen, haben wir uns dafür letztes Jahr im Urlaub in New York getroffen ;)

Als verspätetes Weihnachtsgeschenk hat sie von mir zwei Kissenhüllen bekommen, die sie sich gewünscht hat. Mal wieder Kissenhüllen, wie schon so oft (u.a. hier und da und dort), aber diesmal ohne Patchwork, dafür mit Nähmalerei. Das habe ich damals auf der Wärmflaschenhülle auch schon ausprobiert. Und ihr Motto »to travel is to live« habe ich auch noch draufgestickt.


Du willst auch dein Sofa verschönern mit spika-Kissenhüllen? Melde dich gerne bei mir (hier meine Anschrift), dann können wir Größe, Stoffwünsche etc. vereinbaren.

Und so starte ich das Jahr mal wieder mit ein paar Verlinkungen und bin bei der Kissenparty 2017 dabei, bei Handmade on Tuesday, Creadienstag und DienstagsDinge.

Smartphonehülle

Wie schon im Jahresrückblick erwähnt, habe ich mir für 2017 vorgenommen mehr für mich zu nähen.

Begonnen habe ich mit einer Smartphonehülle. Ich bin, wie viele Freunde von mir wissen, lange eine Smartphoneverweigerin gewesen. So ein Zeitkiller und alle gucken immer drauf. Ich finde das häufig ziemlich respektlos und bin noch immer keine Freundin des Immerereichbarseins. Aber natürlich hat es auch seine Vorteile und weil mein altes Handy kaputt war, habe ich mir dann ein Smartphone zugelegt. Und das will natürlich geschützt sein.

Eines der neuen Stöffchen, die ich mir gegönnt habe, ist der mintfarbene Stoff mit den weißen Dreiecken. Passend dazu hatte ich noch einen grauen Stoff (schon hier und dort vernäht) mit weißen Rauten/Schleifen. Bei Pinterest (da bin ich mit spika design übrigens auch, falls du das nicht weißt, hier nur mal am Rande erwähnt) habe ich mich inspirieren lassen, auch wenn ich für mich nicht DIE passende Anleitung für eine Hülle gefunden habe. So habe ich selbst etwas rumgetüftelt und mir überlegt, was ich will. Z.B. eine kleine Tasche, in die das Ladekabel reinpasst oder in die ich bei der Arbeit meine Stempelkarte stecken kann, wenn ich in die Mittagspause gehe. Und so bin ich mit dem Ergebnis ziemlich zufrieden.

Adieu 2016 – hello 2017!

Wie schon letztes und vorletztes Jahr möchte ich die Tradition fortsetzen und auch in diesem Jahr auf das vergangene Jahr zurückblicken.

Auch dieses Jahr hatte ich wieder großen Spaß an meinem Jahresrückblick und habe gestaunt, was ich so alles gestaltet und genäht habe. Ich hatte einen genialen Urlaub und wieder eine schöne Ernte. Ich habe für euch das ein oder andere DIY-Projekt erstellt und eine, nein zwei Verlosungen gab es auch. Mein FB Account hatte mittlerweile 200 Follower – Wow! Ich freue mich sehr über euch da draußen :). Und ich habe in diesem Jahr mit dem Handlettering begonnen. Hoffentlich habe ich dafür auch im neuen Jahr wieder mehr Zeit. Meine Bibel hat auf jeden Fall schon einige Seiten mehr, die ich euch bald mal zeigen muss!

Ich bin mal wieder sehr gespannt, was das neue Jahr so bringen wird. Neue Stoffe habe ich mir zum Ende des Jahres schon mal gegönnt und habe große Lust damit zu starten. Ideen habe ich auf jeden Fall genug. :)
Und auch in meiner Tätigkeit als Designerin im Verlag wird es spannend weiter gehen. Schöne Projekte sind gerade im Druck, die ich euch bald zeigen darf. Und neue Projekte liegen schon auf meinem Schreibtisch, …

Ich wünsche euch auf jeden Fall einen guten Rutsch und einen super Start im neuen Jahr! Und schaut auf jeden Fall am 1. Januar 2017 vorbei. Es wartet eine Überraschung auf euch.

rueckblick2017