Kissenbezüge zum Geburtstag

Bei manchen Menschen fällt es mir wirklich schwer, ein perfektes Geburtstagsgeschenk zu besorgen. Und am liebsten schenke ich ja auch was von mir Gestaltetes, sei es ein Buch oder etwas Genähtes.

Aber wenn auf dem Sofa nur 0-8-15-Kissen vom Möbelschweden liegen, dann kann ich da Abhilfe schaffen. ;) Und so gab es drei individuelle, hübsche Kissenbezüge mit wunderschöner Paspel, die wiederum einen der anderen Stoffe aufgreift. Also wirklich einzigartig und ich denke, die passen perfekt, oder?! Und passend zur Jahreszeit, zu hygge, lagom und zur »German Gemütlichkeit« :) Macht es euch schön!


Kissenbezüge habe ich wirklich schon einige genäht. Mit verschiedenen Motiven, Patchwork, mit und ohne Paspel. Gerne kannst du dich bei mir melden, wenn du auch welche möchtest. Immer wieder ein schönes Geschenk oder auch Zum-selber-behalten.

Und an dieser Stelle muss ich noch »liebe Grüße nach Leipzig und vielen Dank für die schönen Fotos« sagen!

DIY – September 2018

Jaa, der Sommerurlaub ist vorbei und der Herbst kündigt sich langsam aber sicher an. Die Abende werden kühler, es wird früher dunkel, im Suppentopf kocht die erste Kürbissuppe und auf den Straßen finden sich Kastanien und erste bunte Blätter wieder. Leider hat mich auch schon eine erste Erkältung heimgesucht, aber mit Zitronen, Ingwer, Hustenbonbons, Taschentüchern und etwas Bettruhe konnte ich diese gut überstehen.

Ich liebe den Sommer, aber auch den Herbst mag ich sehr. Da kann man es sich daheim schön hyggelig machen und wenn die Sonne sich blickt, schöne Spaziergänge machen, vor allem jetzt im Frühherbst oder lieber noch Spätsommer?! :)

Passend dazu habe ich mir ein trendiges Bandeau genäht. Eine super Anleitung habe ich bei Handmadebyanni gefunden. Und diesmal zeige ich euch gar nicht meine Einzelschritte, sondern ihr könnt euch das Video einfach in Ruhe anschauen. Dort ist das DIY nämlich wunderbar Schritt für Schritt erklärt. Und wirklich schnell genäht. Bei mir hat sogar die Angabe mit 20 x 55 cm pro Seite gut gepasst, aber ihr könnt zur Sicherheit auch erst euren Kopfumfang ausmessen.

Und nach dem Nähen gab es heute mal selfietime @spikadesign im Garten mit dem Titel »Ein Spätsommertraum in Grün und Blau« :D


Ich muss zugeben, es braucht etwas Mut es zu tragen, weil es doch auffällig ist, aber ich finde, dass es mir einigermaßen steht und mir sogar einen afrikanischen Hauch verleiht. Fehlen nur noch die passenden Ohrringe! ;)

DIY – Juli 2018

Na, seid ihr schon gespannt, wie es mit dem Stoff aus dem Juni DIY weiterging? Ich hatte mir überlegt ein altes Mousepad (damals vom Möbelschweden) aufzuhübschen.

Das braucht ihr:
– ein (altes) Mousepad, ein schönes Stück Stoff, einen Bleistift, eine Schere, einen Deckel oder anderen runden Gegenstand, der etwas größer ist als das Mousepad und einen Stoffkleber

Und so wirds gemacht:
– das Mousepad auf den Stoff legen und die Schablone drumherumzeichen – bei mir wars ein Deckel und der war sehr praktisch, weil er auch noch aus Glas ist und ich so gut durchsehen konnte, ob ich mittig bin
– ausschneiden und das Mousepad auf die Rückseite des Stoffes mittig aufkleben; danach nach und nach die Ecken abgerundet ankleben.

Als ich es fertiggestellt hatte, habe ich gemerkt, dass man es auch anderweitig benutzen kann. Einfach als Dekoobjekt oder als Untersetzer. Vielleicht fallen dir sogar noch weitere Ideen ein?!


Da ich die Bilder bei der Arbeit gemacht habe, haben es zwei Kolleginnen gesehn und gleich nachgefragt, was das denn sei. Jetzt hab ichs endlich aufgelöst :) Und eine andere darf sich bald ganz besonders über ein Päckle freuen, weil ich es direkt verschenke!

DIY – Mai 2018

Beim heutigen DIY geht es um eine Food Hood, eine genähte Schüsselabdeckungen. Wie einige von euch wissen, schwimme ich total auf der öko-bio-zero-waste-recycle-Welle mit. Und ich versuche immer wieder, wo es mir möglich ist, Abfall zu vermeiden bzw. zu reduzieren. Beispielsweise habe ich mir im letzten Jahr Abschminkpads genäht, kleine Beutel fürs Einkaufen und eine Hülle für mein Smartphone. Ich versuche immer weiter auf Plastik zu verzichten. Das ist nicht immer leicht, aber Versuch macht bekanntlich kluch. ;)

Und so ist mir aufgefallen, dass ich zum Abdecken von Schüsseln teilweise noch zur Klarsicht- oder Alufolie greife. Nicht, weil ich es gut finde, sondern, weil ich noch keine bessere Alternative gefunden habe. Wenn es nur um eine kleine Schüssel geht, die ich im Kühlschrank verwahre, kommt einfach ein Teller oben drauf. Aber wie macht man das beim Mitbringen eines Salates? (Und ich bringe wirklich meistens und gerne zu Festen einen leckeren Salat mit). Beim Stöbern im Netz bin ich auf Ever&Again aufmerksam geworden. Dieser Laden verkauft u.a. sogenannte Food Hoods. Ha, dachte ich, coole Idee. Das muss ich selber machen.

Und da schon wieder ein neuer Monat begonnen hat, habe ich für euch im Netz nach einem Do it Yourself gestöbert und bin fündig geworden und zwar bei zwei verschiedenen Seiten. Ich habe mir beide angeschaut und die besten Tipps von Patti und Katha mitgenommen.

Ich habe Folgendes gebraucht:
– einen schönen Baumwollstoff (meiner heißt passenderweise What’s Cookin von Allison Cole.) – bitte unbedingt vorher waschen und bügeln! Ich habe mich gegen einen zusätzlichen beschichteten Stoff entschieden.
– eine Stoffschere, einen Stift und ein Maßband/Lineal
– eine Schüssel, die ihr unter die Haube bringen wollt ;)
– dünnes Gummiband (meines ist 5 mm breit)
– eine Sicherheitsnadel
– nicht zu vergessen: eine Nähmaschine

Ich habe mir das Beste von den beiden Anleitungen abgeschaut, aber mich mehr bei Patti orientiert. Und da das alles auf Englisch und in Inches ist, hier meine Abmessungen: Für die Umrandung habe ich 5 cm Beschnitt genommen, mit 1,5 -2 cm abgesteckt und dicht am Rand genäht. Das ist gar nicht so einfach, weil es ja immer rund geht. Für das Gummiband habe ich zweimal den Durchmesser des genähten Kreises genommen.

Herausgekommen ist eine wunderbare Abdeckung für meine Salatschüssel. Da kann das nächste Grillfest kommen! Viel Spaß beim Nachnähen!

DIY – April 2018

Zu erst einmal wünsche ich euch noch  F R O H E  O S T E R N !  Ich hoffe, ihr habt Jesu Auferstehung gebührend gefeiert! :) Ich habe die Zeit im Kreise meiner Familie verbracht und konnte es sehr genießen mit Osternachtsgottesdienst, schönem Osterfrühstück (sowieso gutem Essen!), kleiner Geschenkesuche, Spielen, Lesen, Gemeinschaft. Und heute, am Ostermontag habe ich Zeit gefunden, mal wieder was zu nähen. Und da mittlerweile April ist, verwandele ich das gleich mal in ein DIY für diesen Monat!

Ich wollte mir letzte Woche unbedingt den Frühling in die Wohnung holen und hatte mir kleine Narzissen gekauft – leider ohne Übertopf. Und weil ich keinen passenden Übertopf mehr daheim hatte, habe ich mir einen genäht :) Gefunden habe ich die Idee bei Doris von mamaskram – danke, liebe Doris, für deine Inspiration! Bei ihr findet ihr auch die perfekte Anleitung. Toll ist, dass es ein Wendeübertopfbeutel ist. Wenn einem das eine Muster zu langweilig ist, einfach mal umdrehen.

Und was wäre ein April DIY an einem Ostermontag ohne eine österliche Komponente?! Man kann den Beutel nämlich auch super als Osterkörbchen verwenden! Einfach ein paar mal mehr die obere Kante umschlagen und die gefundenen Schätzchen reinlegen.

Viel Spaß beim Nachnähen, Frühling-ins-Haus-holen und Osterkörbchen füllen! :)

Wen es interessiert: Als Stoffe habe ich zwei Baumwollstoffe verwendet. Der hellblau gemusterte heißt underwater und stammt aus der Eulenmeisterei. Den türkisfarbenen Stoff kennt ihr vielleicht noch von meinem Projekt »Smartphonehülle«. Er heißt Triangle und wurde von Poppy gestaltet.

 

 

Adieu 2017 – hello 2018!

Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Weihnachtszeit und seid gut ins neue Jahr gekommen. Ich wünsche ich euch ein wunderbares, gesegnetes Jahr 2018!

Dieser Beitrag hat schon Tradition. Wer sich für die letzten »Adieus« und »hellos« interessiert:
Adieu 2016 – hello 2017!
Adieu 2015 – hello 2016!
Adieu 2014 – hello 2015!

Es ist auch für mich immer wieder spannend. Zum einen zu sehen, was ich in den letzten Jahren so gestaltet habe, aber vor allem auch noch einmal auf das Jahr 2017 zurückzublicken. Es gab schöne Nähprojekte, Bücher, die ich gestalten durfte, habe das Handlettering entdeckt, für euch jeden Monat ein Kalenderblatt gestaltet und einige weitere Do-it-Yourself Anleitungen.

Gerade die DIY-Adventsaktion hat mir viel Spaß gemacht. Wer gespannt ist, wie es im neuen Jahr weitergeht, sollte immer mal reinschauen und/oder spika design auf Facebook folgen. Ich habe gerade große Lust mal wieder was für mich zu nähen. Schöner Stoff liegt schon bereit. Jetzt suche ich noch nach einem passenden Schnittmuster und nach einer großen Ladung freier Zeit ;) Und Bücher habe ich in letzter Zeit auch wieder einige gestaltet, die ich euch unbedingt zeigen will. Also, es gibt genug fürs neue Jahr – und bestimmt auch die eine oder andere Überraschung.

Ohrsteckerkästchen

Heute gibts mal wieder einen DIY-Beitrag und gleichzeitig einen Beitrag zum Thema »Ordnung«. Wie ihr wisst, mache ich mir immer wieder Gedanken um meine Umwelt, nähe eigene Kosmetikpads oder Beutel zum Einkaufen, baue Sachen im Garten an etc. Ein weiteres Thema, welches mich gefühlt dauerhaft beschäftigt, ist das Thema »Ordnung« bzw. »Unordnung« ;). Ihr kennt es bestimmt von daheim – wenn nicht, lasst mich bitte eure Tricks wissen! Es gibt doch immer irgendwas zu sortieren oder aufzuräumen.

Ich habe mich z.B. schön häufig morgens geärgert, weil ich so lange suchen musste, bis ich das passende Ohrsteckerpaar in die Ohren stecken konnte. Und so hab ich mich dran gemacht und es etwas ordentlicher gestaltet. Mit Vliesline und Stoff.

Ihr wollt es nachmachen? Na klar! Ihr braucht eine eckige Dose, Vliesline, Schere, ggf Klebstoff und einen Stoff eurer Wahl. Da es auf die Größe der Dose ankommt, kann ich zur Angabe keine Größendaten machen. Die Vliesline wird gerollt, ggf geklebt und der Stoff kommt im Anschluss darüber. Relativ simpel und so effektiv! Ich freu mich jedenfalls und seh so wieder viel besser, was für eine tolle Auswahl ich an schönem Ohrschmuck besitze. :)

Ein Kissen für Kanada

In unserer Gemeinde gehen Jugendliche nach Abi oder Ausbildung manchmal für ein Jahr oder einige Monate ins Ausland. Dort unterstützen sie, je nach Organisation, Missionare oder andere Teams in Camps, helfen bei Hausarbeiten oder Kinderbetreuung etc.

Und so hat sich eine Mutter bei mir gemeldet, die auf meinem Blog die schönen Weltkartenkissenhüllen gesehn hat. Ob ich mir vorstellen könnte, eine Kissenhülle zu nähen und ob ich noch Stoff hätte. Dazu zweimal Ja! Gerne habe ich mal wieder was genäht und freue mich, dass das Kissen nach Kanada darf. Als Erinnerung an die Familie und als Kuschelkumpel gegen das Heimweh. :)

Wie beim letzten Mal habe ich auch diesmal noch etwas draufgestickt, aber  nicht nur mit den Buchstaben der Maschine, sondern genähzeichnet wie bei der Wärmflasche und inspiriert durchs Handlettern. Und ja, genauso aufwendig wie es aussieht war es auch. Aber ich freue mich sehr am Ergebnis und hätte es am liebsten behalten, …

Wen es interessiert, unten noch ein paar Bilder zum Entstehungsprozess. Ich habe den Schriftzug in einer Schrift auf dem Computer gesetzt, abgepaust und schwarz nachgezeichnet. Im Anschluss habe ich es erstmal auf ein Stück Probestoff gezeichnet und ausprobiert, ob es so klappt, wie ich es mir vorstelle. Als Tipp, was ich dazu gelernt habe: Stellt einen kleinen, engen Stich ein und nehmt ein Nähfüßchen, dass vorne etwas offener ist. So näht es sich leichter! Und – wie ihr auf den Bildern seht – nähzeichnet es sich gut, wenn der Stoff auf einem Stickrahmen gespannt ist.

Als meine Probenäharbeit funktioniert hat, habe ich den Schriftzug auf den Weltkartenstoff übertragen und genähzeichnet. Im Anschluss kamen noch die Route und der Spruch auf der Rückseite dazu, bevor ich dann alle Teile vernäht habe.

Vielleicht denkt sich jetzt die eine oder der andere, dass es ja auch Stickmaschinen gibt, die einem so was machen oder professionellere Nähmaschinen. Zum einen habe ich aber weder so eine Näh-, noch eine Stickmaschine, zum anderen konnte ich es so total individuell und handmade gestalten, konnte meinen eigenen Font nehmen (und ich bin als Designerin was Typografie angeht besonders eigen). Und ich finde, dass es so persönlich wurde und ganz einzigartig.


Und mit diesem Kissen stürze ich mich in die Kissenschlachtlinkparty.

Kissen und neue Besitzerin sind mittlerweile übrigens gut in Kanada gelandet! :)

Genähte Kosmetikpads

Wie die eine oder der andere weiß – vor allem die, die mich persönlich kennen –  liegt mir unsere Umwelt sehr am Herzen. Heißt, ich versuche plastikfrei einzukaufen (oder zumindest reduziert!), ich pflanze jeden Sommer ein paar eigene Sachen an (Tomaten, Zucchini, verschiedene Kräuter und Chili im letzten Jahr), ich besitze ein fair-produziertes Smartphone, mache immer wieder Upcycling-Projekte uvm.

Und so streife ich immer mal durch meine Wohnung und überlege, ob und was ich noch verbessern und verändern kann. So auch in meinem Bad. Ich benutze mittlerweile z.B. hauptsächlich Seifen, kaufe keine Duschgels in Plastiktuben mehr, meine Wattestäbchen sind plastikfrei etc. Und so sind mir neulich meine Kosmetikpads aufgefallen. Die schmeißt man ja beim Abschminken fast täglich in den Müll. Da könnt ich doch mal eigene nähen, oder? Ist ja nicht wirklich kompliziert und so sind ein paar entstanden. Aus 100% Baumwolle und 100% plastikfrei und zusätzlich hab ich noch ein altes Handtuch zweitverwertet :)


Wer diese Idee genial findet und auch welche möchte, kann sich gerne melden oder es selbst machen:

Du brauchst: einen Baumwollstoff (hier Frottee, altes Handtuch), eine Kreisschablone (Gläser eigenen sich perfekt, wobei man sich die Größe, die man möchte natürlich frei wählen kann –> wie praktisch!), eine Schere, Nadel & Faden oder Nähmaschine bzw. Overlock. Ich habe immer zwei Kreise mit einem Overlockstich meiner Nähmaschine vernäht. Tadaa, wirklich simpel und doch so genial! :)

Und jetzt, hüpf, hüpf, hüpf, alle ab ins Gläschen :)

Schlafanzugshose

Dass ich ein großer Bücherfan wisst ihr.
Dass ich gerne nähe, wisst ihr auch.

Und wenn es dann Nähbücher gibt, die mir optisch richtig gut gefallen, kann ich beide Leidenschaften miteinander verbinden und bin sehr glücklich! :) So war es  beim Buch »Liebe auf den ersten Stich«. (Ein liebes Dankeschön an den Verlag für mein Rezensionsexemplar). Ich habe mich als erstes Projekt für die Schlafanzugshose »Margot« entschieden. Es ist wirklich Schritt für Schritt ganz ausführlich erklärt, so dass man eigentlich nichts falsch machen kann. Man braucht eben – wie bei eigentlich allen Nähprojekten – genug Zeit. Beginnend mit Stoff auswählen, waschen und bügeln, Schnittmuster auf Stoff übertragen und ausschneiden, bis es dann zum eigentlichen Nähen kommt. Und so ist meine erste Hose entstanden! Ich habe mich aus Bequemlichkeit und weil ich das bei den Babyhosen auch immer so gemacht habe, für ein Bündchen obenrum entschieden. Eigentlich ist ein Abschluss zum Binden vorgesehen, aber das ist ja das Tolle am Nähen, dass man es sich immer individuell anpassen kann.

Und nach dem Nähen habe ich letztes Wochenende gleich die Sonnenstrahlen genutzt, mich in den Garten gesetzt zum Fotografieren der Hose und Stöbern in neuen Projekte, … ;)


Endlich mal wieder was für mich genäht, wie am Anfang des Jahres geplant. Und so hüpfe ich noch zur Rums-Party und zu den Polka-Dots rüber!