Bible Art Handlettering

Wer schon länger meine Arbeiten auf dem Blog verfolgt, weiß, dass ich eine Bibel habe, die einen breiteren Rand hat, den man gestalten kann. Das nennt man Bible Art Journaling. Und wer mich zudem gut kennt, weiß auch, dass ich meine Bibel nur mit Handlettering und manchmal kleinen Illustrationen in Schwarz und Weiß gestalte. Und so mag ich euch heute mal ein paar weitere Seiten, die ich gestaltet habe, zeigen, und hoffe, den einen oder die andere zu inspirieren. Seid gesegnet!

Wer sich für meine bisherigen Bible Arte Journaling Beiträge interessiert, kann sich hier und hier und hier durchklicken.

Gartenträumchen

Heute mal ein liebes Hallo aus meinem Garten. In letzter Zeit war nicht viel los auf  dem Blog. Zum einen, weil ich gerade arbeitstechnisch gut ausgelastet bin, zum anderen, weil ich mein Leben auch einfach leben und nicht nur »dokumentieren« will. Und manchmal muss man auch ne Pause machen, um neue Ideen zu schöpfen.

Meine Pause mache ich gerade sehr gerne in meinem kleinen Garten- oder besser Terrassenparadies daheim. Und ich freue mich riesig, dass die Temperaturen soo schön sind (ja, ich bin ein Sommermensch! :)). Dieses gute Wetter gefällt auch meinen Pflanzen und so schießt der Salat und die Kräuter und auch die Tomaten beginnen schon zu blühen. Wollt ihr mal sehn?!


Wen meine Gartenbilder aus den vergangenen Jahren interessieren, kann sich hier durchklicken:

2017 – Grüner wird’s nicht, Bunter wird’s nicht
2016 – Erste Ernte 2016Tomatenliebe 2016
2015 – Tomatenliebe

DIY – Mai 2018

Beim heutigen DIY geht es um eine Food Hood, eine genähte Schüsselabdeckungen. Wie einige von euch wissen, schwimme ich total auf der öko-bio-zero-waste-recycle-Welle mit. Und ich versuche immer wieder, wo es mir möglich ist, Abfall zu vermeiden bzw. zu reduzieren. Beispielsweise habe ich mir im letzten Jahr Abschminkpads genäht, kleine Beutel fürs Einkaufen und eine Hülle für mein Smartphone. Ich versuche immer weiter auf Plastik zu verzichten. Das ist nicht immer leicht, aber Versuch macht bekanntlich kluch. ;)

Und so ist mir aufgefallen, dass ich zum Abdecken von Schüsseln teilweise noch zur Klarsicht- oder Alufolie greife. Nicht, weil ich es gut finde, sondern, weil ich noch keine bessere Alternative gefunden habe. Wenn es nur um eine kleine Schüssel geht, die ich im Kühlschrank verwahre, kommt einfach ein Teller oben drauf. Aber wie macht man das beim Mitbringen eines Salates? (Und ich bringe wirklich meistens und gerne zu Festen einen leckeren Salat mit). Beim Stöbern im Netz bin ich auf Ever&Again aufmerksam geworden. Dieser Laden verkauft u.a. sogenannte Food Hoods. Ha, dachte ich, coole Idee. Das muss ich selber machen.

Und da schon wieder ein neuer Monat begonnen hat, habe ich für euch im Netz nach einem Do it Yourself gestöbert und bin fündig geworden und zwar bei zwei verschiedenen Seiten. Ich habe mir beide angeschaut und die besten Tipps von Patti und Katha mitgenommen.

Ich habe Folgendes gebraucht:
– einen schönen Baumwollstoff (meiner heißt passenderweise What’s Cookin von Allison Cole.) – bitte unbedingt vorher waschen und bügeln! Ich habe mich gegen einen zusätzlichen beschichteten Stoff entschieden.
– eine Stoffschere, einen Stift und ein Maßband/Lineal
– eine Schüssel, die ihr unter die Haube bringen wollt ;)
– dünnes Gummiband (meines ist 5 mm breit)
– eine Sicherheitsnadel
– nicht zu vergessen: eine Nähmaschine

Ich habe mir das Beste von den beiden Anleitungen abgeschaut, aber mich mehr bei Patti orientiert. Und da das alles auf Englisch und in Inches ist, hier meine Abmessungen: Für die Umrandung habe ich 5 cm Beschnitt genommen, mit 1,5 -2 cm abgesteckt und dicht am Rand genäht. Das ist gar nicht so einfach, weil es ja immer rund geht. Für das Gummiband habe ich zweimal den Durchmesser des genähten Kreises genommen.

Herausgekommen ist eine wunderbare Abdeckung für meine Salatschüssel. Da kann das nächste Grillfest kommen! Viel Spaß beim Nachnähen!

Pyrografie again

Die Pyrografie oder Brandmalerei begeistert mich derzeit wirklich sehr. Als Anleitung gab es ja im letzten Monat ein DIY dazu. Und so habe ich meiner Familie zu Ostern Frühstücks- oder Schneidebrettchen gestaltet. Auf jeder Seite ein anderes Muster. Kam gut an. Meine Mutter findet ihres sogar so schön, dass sie es gar nicht verwenden mag ;)

Und weil ich noch ein weiß lasiertes Brett übrig hatte, wurde das gleich mitgestaltet und heißt zukünftig unsere Gäste herzlich willkommen! Und ja, auch hier zeigt sich mal wieder meine Liebe zum Handlettering.

DIY – April 2018

Zu erst einmal wünsche ich euch noch  F R O H E  O S T E R N !  Ich hoffe, ihr habt Jesu Auferstehung gebührend gefeiert! :) Ich habe die Zeit im Kreise meiner Familie verbracht und konnte es sehr genießen mit Osternachtsgottesdienst, schönem Osterfrühstück (sowieso gutem Essen!), kleiner Geschenkesuche, Spielen, Lesen, Gemeinschaft. Und heute, am Ostermontag habe ich Zeit gefunden, mal wieder was zu nähen. Und da mittlerweile April ist, verwandele ich das gleich mal in ein DIY für diesen Monat!

Ich wollte mir letzte Woche unbedingt den Frühling in die Wohnung holen und hatte mir kleine Narzissen gekauft – leider ohne Übertopf. Und weil ich keinen passenden Übertopf mehr daheim hatte, habe ich mir einen genäht :) Gefunden habe ich die Idee bei Doris von mamaskram – danke, liebe Doris, für deine Inspiration! Bei ihr findet ihr auch die perfekte Anleitung. Toll ist, dass es ein Wendeübertopfbeutel ist. Wenn einem das eine Muster zu langweilig ist, einfach mal umdrehen.

Und was wäre ein April DIY an einem Ostermontag ohne eine österliche Komponente?! Man kann den Beutel nämlich auch super als Osterkörbchen verwenden! Einfach ein paar mal mehr die obere Kante umschlagen und die gefundenen Schätzchen reinlegen.

Viel Spaß beim Nachnähen, Frühling-ins-Haus-holen und Osterkörbchen füllen! :)

Wen es interessiert: Als Stoffe habe ich zwei Baumwollstoffe verwendet. Der hellblau gemusterte heißt underwater und stammt aus der Eulenmeisterei. Den türkisfarbenen Stoff kennt ihr vielleicht noch von meinem Projekt »Smartphonehülle«. Er heißt Triangle und wurde von Poppy gestaltet.

 

 

DIY – März 2018

Habt ihr schon mal von Brandmalerei oder Pyrografie gehört? Es bedeutet mit einem Lötkolben auf Holz zeichnen oder schreiben. Und ich habe es gerade für mich entdeckt und bin sehr begeistert! Und ich konnte es sogar direkt mit Handlettering verbinden und habe so typografische und grafische Sachen gestaltet.

Angefangen und damit erst Versuche hatte ich in meiner Gemeinde, wo wir eine riesige Palette für die Jugendräume geschmückt haben und jede und jeder sich beteiligt hat. Und dann bin ich so auf den Geschmack gekommen, dass ich zu Hause mal geschaut habe, was man so verzieren könnte. Und so habe ich ein Schneidebrett, einen Kochlöffel, zwei Pfannenwender und Wäscheklammern verziert. Sieht toll aus, oder? Ich freue mich gerade beim Kochen oder Wäsche aufhängen sehr darüber :)


Vielleicht konnte ich euch ja inspirieren. Ihr braucht dazu wirklich nur irgendwelche Gegenstände aus Holz und einen Lötkolben. Ich hatte ihn mir von Bekannten ausgeliehen. Fragt doch auch einfach mal in eurem Freundes- und Bekanntenkreis. Und dann probiert euch aus. Vielleicht erst auf einem Probeholz. Und ich habe teilweise die Sachen auch erst mal mit Bleistift vorgezeichnet.

Viel Spaß dabei!

DIY – Februar 2018

Im Januar habe ich euch schon das erste DIY für dieses Jahr vorgestellt und im Februar wird es wieder eine Bastelei und Verschönerung der Wohnung sein, wenn ihr Lust habt mitzumachen.

Gerne stöbere ich immer mal auf Pinterest und lasse mich inspirieren. Dazu kam, dass ich angefragt wurde, ob ich für die Jahresauftaktveranstaltung bei meiner Arbeit Lust habe zu dekorieren. Ich hatte Lust. Und so habe ich u.a. mit Eukalyptuszweigen die Tische geschmückt. Aus den Ranken habe ich zudem (wie schon im Advent) mit Blumenbindedraht Kränze in verschiedenen Größen geformt. Die Dekoration kam gut an und auch mir gefällt die Mischung aus Schwarz-Weiß-Grau-Grün sehr gut. Und natürlich nicht überladen, sondern schlicht.

Du willst es nachbasteln? Relativ einfach. Du brauchst
– Blumenbindedraht (in meinem Fall habe ich mich für dünnen Draht in Gold entschieden)
– Eukalyptuszweige, hier gibt es feinblättrige und welche mit größeren Blättern
– evtl. eine kleine Zange, in meinem Fall tat es sogar eine Schere

Und dann legst du einfach los und wickelst und formst. :) Ich habe gemerkt, dass es vielleicht noch von Vorteil gewesen wäre, einen Kranz aus Zweigen oder Holz oder Moos oder wie auch immer als Grundkranz zu haben und diesen dann mit den Zweigen und Ranken zu »schmücken«. Aber so ging es auch :)


Ich hoffe, ich konnte dich inspirieren. Viel Spaß damit!

Bibel Art Journaling mit Brushlettering

Wer schon länger meinen Blog liest, weiß, dass ich seit einiger Zeit das Bible Art Journaling für mich entdeckt habe. Hier Rückblick 1 und Rückblick 2. :) Jedoch gestalte ich nicht bunt, klebe keine zusätzlichen Sachen rein und verwende auch keine Wasserfarben, sondern gestalte meine Bibel im Letter-Stil in schwarzer Schrift.

In meinem Urlaub vor Weihnachten und über Weihnachten habe ich endlich mal wieder Zeit gefunden, die Bibel zur Hand genommen, gelesen und gelettert – diesmal im Brushlettering-Stil.

Um keine Verwirrung zu stiften, hier mal kurz die Unterschiede:

Handlettering – schreiben mit normalen Stiften (Filzstift, Bleistift, Kuli, …), unterschiedliche Schriftarten, Größen, Kombinationen, auch mit Schnörkeln und anderen Verzierungen

Brushlettering – schreiben mit einem Pinsel oder Pinselstift, unterschiedliche Strichstärken (dünne Aufstriche, dickere Abstriche), kann auch als Teil des Handlettering verstanden werden


Ich musste immer erst ein bisschen auf Papier üben, um wieder reinzukommen und hab mir danach meine Bibel geschnappt. Übung macht wirklich den Meister oder die Meisterin. Ich bin mit manchen Buchstaben und Strichen noch nicht ganz zufrieden, aber finde, dass ich auf einem guten Weg bin. Und ich merke, je mehr ich übe und immer wieder zum (Pinsel-)Stift greife, desto besser werde ich.

Probiert es doch auch einfach mal aus! Ich hoffe, ich konnte euch etwas inspirieren!

DIY – Januar 2018

Ich möchte heute eine kleine, feine Reihe starten. Da mir die Do it Yourselfs im Advent (am 1., am 2., am 3., am 4.) so viel Spaß gemacht haben, möchte ich über das ganze Jahr immer mal was basteln oder gestalten oder backen oder oder. Jeden Monat stelle ich euch eine neue Idee vor. Aber ich werde dabei keine eigenen Ideen entwickeln, sondern euch Netzfundstücke zeigen. Gerne stöbere ich auf Pinterest, Facebook oder auf anderen Blogs und lasse mich inspirieren. Und ich hoffe, ihr seid genau so gespannt wie ich, was ich da für Schätze finden werden.

Den Anfang macht ein DIY aus Papier. Wer meinen Blog schon länger liest, kennt meine Lichterkette mit Papierdiamanten. Diese schwebt fröhlich über meinem Küchenfenster. In ähnlichem Stil und passend dazu habe ich jetzt zwei Teelichthalter und eine Vase im Origamistil gefaltet. Danke an dieser Stelle, liebe Lisbeth von You and I heart Design für die Anleitung! Passend dazu gibt es auch ein Video, bei dem sie alle Schritte wunderbar erklärt.


Ich freue mich über meine neuen Schätzchen, die meine Fensterbank und mein Wohnzimmer aufwerten und einfach perfekt zur Lichterkette passen :)

Adieu 2017 – hello 2018!

Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Weihnachtszeit und seid gut ins neue Jahr gekommen. Ich wünsche ich euch ein wunderbares, gesegnetes Jahr 2018!

Dieser Beitrag hat schon Tradition. Wer sich für die letzten »Adieus« und »hellos« interessiert:
Adieu 2016 – hello 2017!
Adieu 2015 – hello 2016!
Adieu 2014 – hello 2015!

Es ist auch für mich immer wieder spannend. Zum einen zu sehen, was ich in den letzten Jahren so gestaltet habe, aber vor allem auch noch einmal auf das Jahr 2017 zurückzublicken. Es gab schöne Nähprojekte, Bücher, die ich gestalten durfte, habe das Handlettering entdeckt, für euch jeden Monat ein Kalenderblatt gestaltet und einige weitere Do-it-Yourself Anleitungen.

Gerade die DIY-Adventsaktion hat mir viel Spaß gemacht. Wer gespannt ist, wie es im neuen Jahr weitergeht, sollte immer mal reinschauen und/oder spika design auf Facebook folgen. Ich habe gerade große Lust mal wieder was für mich zu nähen. Schöner Stoff liegt schon bereit. Jetzt suche ich noch nach einem passenden Schnittmuster und nach einer großen Ladung freier Zeit ;) Und Bücher habe ich in letzter Zeit auch wieder einige gestaltet, die ich euch unbedingt zeigen will. Also, es gibt genug fürs neue Jahr – und bestimmt auch die eine oder andere Überraschung.