DIY – Oktober 2018

Freut ihr euch auch so über diesen wunderschönen Oktober? Es ist zwar schon ziemlich frisch morgens, aber oft kommt die Sonne im Laufe des Tages durch. Man kann schöne Herbstspaziergänge machen, Nüsse sammeln, Eicheln, Blätter und Kastanien. Früher als Kind habe ich liebend gern damit gebastelt. Kleine Männchen oder Blättercollagen. Heute zeige ich euch ein DIY-Projekt mit Kastanien, das ihr so vielleicht erst mal gar nicht glauben könnt.

Und zwar habe ich Waschmittel aus Kastanien gemacht! Ich habe auf verschiedenen Blogs und Seiten davon gelesen und – weil ich neugierig war und es nicht recht glauben konnte – wollte es unbedingt selbst ausprobieren. Und ich kann euch berichten, dass es wirklich wunderbar funktioniert. Ich bin richtig begeistert! Wenn ihr das nachmachen wollt, steht als allererstes ein Spaziergang an mit Kastaniensammeln und dann kann es auch schon losgehn :)

Erst wird – wie gesagt – gesammelt, dann geviertelt, als nächstes gehäckelt und zuletzt getrocknet.


Ich bewahre mein Waschmittel in einer Box auf und habe mir die Anleitung von Hand auf einen Aufkleber geschrieben und direkt draufgeklebt.


Für euch stelle ich meine Anleitung als A6-Dokument zum Download »DIY_Kastanienwaschmittel« und Ausdrucken zur Verfügung. Wer Etiketten in dieser Größe hat, kann es mir nachmachen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren. Ich freue mich tatsächlich schon aufs nächste Waschen :D (hätte nie gedacht, dass ich so was mal schreiben würde) und habe beim ersten Mal begeistert über das Ergebnis gestaunt. Ich hatte einen wirklich dreckigen Putzlappen mit dabei und er ist wieder richtig sauber geworden! Leider habe ich keine vorher-nachher-Bilder gemacht.

DIY – September 2018

Jaa, der Sommerurlaub ist vorbei und der Herbst kündigt sich langsam aber sicher an. Die Abende werden kühler, es wird früher dunkel, im Suppentopf kocht die erste Kürbissuppe und auf den Straßen finden sich Kastanien und erste bunte Blätter wieder. Leider hat mich auch schon eine erste Erkältung heimgesucht, aber mit Zitronen, Ingwer, Hustenbonbons, Taschentüchern und etwas Bettruhe konnte ich diese gut überstehen.

Ich liebe den Sommer, aber auch den Herbst mag ich sehr. Da kann man es sich daheim schön hyggelig machen und wenn die Sonne sich blickt, schöne Spaziergänge machen, vor allem jetzt im Frühherbst oder lieber noch Spätsommer?! :)

Passend dazu habe ich mir ein trendiges Bandeau genäht. Eine super Anleitung habe ich bei Handmadebyanni gefunden. Und diesmal zeige ich euch gar nicht meine Einzelschritte, sondern ihr könnt euch das Video einfach in Ruhe anschauen. Dort ist das DIY nämlich wunderbar Schritt für Schritt erklärt. Und wirklich schnell genäht. Bei mir hat sogar die Angabe mit 20 x 55 cm pro Seite gut gepasst, aber ihr könnt zur Sicherheit auch erst euren Kopfumfang ausmessen.

Und nach dem Nähen gab es heute mal selfietime @spikadesign im Garten mit dem Titel »Ein Spätsommertraum in Grün und Blau« :D


Ich muss zugeben, es braucht etwas Mut es zu tragen, weil es doch auffällig ist, aber ich finde, dass es mir einigermaßen steht und mir sogar einen afrikanischen Hauch verleiht. Fehlen nur noch die passenden Ohrringe! ;)

DIY – August 2018

Geht’s euch auch manchmal so, dass ihr auf einen Geburtstag eingeladen seid, aber keine schöne Glückwunschkarte daheim habt? Oder ihr seid in einem Laden, aber irgendwie trifft keine Karte euren Geschmack?! Dann seid ihr die perfekten Kandidaten für mein August DIY! Ich zeige euch, wie ihr eure eigenen Karten gestalten könnt. Natürlich weiß ich nicht, ob ich damit euren Geschmack treffe, aber ihr könnt die Karten ja auch ganz individuell machen.

Ihr braucht
Weißes Papier, Klappkarten und Umschläge (bei mir in beige-gelb), einen goldenen Lackstift (muss gut spritzen) und einen schwarzen Stift, eine Schere, ggf ein Lineal oder Geodreieck.

How to do?!
Eventuell zuerst die Unterlage mit Zeitung auslegen, damit ihr nicht den Tisch unter euch besprenkelt (kann man machen, weiß ich, kann man auch wieder wegmachen, weiß ich auch ;)). Dann legt ihr die Umschläge und das weiße Blatt Papier auf den Tisch und spenkelt und spritzt fröhlich drauf los. Auf jeden Fall müsst ihr euch im nächsten Schritt gedulden und alles gut (am besten über Nacht!) trocknen lassen.

Danach einfach Streifen aus dem weißen Papier passend auf die Karten ausschneiden (vorher abmessen) und mit dem schwarzen Stift in Schönschrift eure Glückwünsche draufschreiben und das Papier entsprechend auf die Klappkarte aufkleben. Hier sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt, welche Größen und ob hochkant oder lieber quer. Probiert euch aus!

Und so sahen meine Ergebnisse aus:


Ich habe den Umschlag am Ende noch mit ein paar Blümchen verziert und gestern alles verschenkt. Kam sehr gut an und hat sogar zur Geburtstagstischdeko gepasst :)

Linoldruckliebe

Ich komme gerade erst aus Doorn in den Niederlanden zurück. Dort verbrachte ich wunderbare, inspirierende Tage auf dem CAS (Christian Artists Seminar). Ganz begeistert (und auch noch ein bisschen übermüdet) bin ich zurück. Ich durfte auf dem Seminar nicht nur talentierte KünstlerInnen kennenlernen, sondern habe spannende Seminare besucht und zwei Druckworkshops mitgemacht. Und ich bin ein bisschen verliebt in den Linoldruck, in die Druckerfarbe, das schmatzende Geräusch, wenn man mit der Rolle hin- und herfährt, das wunderschöne Papier. Es tat so gut, eine Auszeit vom Arbeiten am Computer zu haben – »back to the roots«. Mit Stift und Linolschnittmesser in der Hand, Schürze um den Hals, Druckerfarbe unter den Fingernägeln. :)

Und die Ergebnisse dieser Arbeiten will ich euch nicht vorenthalten.

Bei einem Workshop haben wir Fotografie und Druck kombiniert. Wir haben in kleinen Gruppen uns gegenseitig fotografiert und mit Licht experimentiert. Ich durfte Ria fotografieren und zeichen – Ria, dank je wel for being my model, for being »Queen Beatrix« ;). Und auch ich wurde fotografiert und durfte am Ende einen Druck mit nach Hause nehmen – vielen Dank, liebe Hannah Schillai, dass du mich so wunderbar fotografiert und gedruckzeichnet hast :).


Beim anderen Druckworkshop zeichneten wir auf Linolplatten und haben diese dann entsprechend bearbeitet. Sehr spannend war für mich die Erkenntnis, dass man hier sozusagen kein weißes Papier vor sich hat, sondern ein (wenn man es nur so drucken würde) schwarzes. Und alles, was man der Linolplatte wegnimmt, wird weiß und bringt somit Licht ins Dunkel. Genial! Aber gar nicht so einfach, weil man wirklich umdenken muss.

Meine ersten Versuche waren mit einer kleinen Pflanze und mit Schrift (soo herausfordernd, weil man ja auch noch spiegelverkehrt schreiben muss!). Ich war für mich nicht so richtig zufrieden mit dem Ergebnis, auch wenn es anderen gut gefallen hat. Am nächsten Tag habe ich jedoch noch mal überlegt, skizziert und meine Bildsprache gefunden. Das Grafische liegt mir viel mehr. Linien, Punkte, Formen. Das ist meine Welt. Und so freue ich mich sehr über die Ergebnisse!


Am Ende gab es sogar eine kleine Ausstellung, in der auch wir unsere Arbeiten zeigen durften.

Dank je wel, Renske and Wother. It was great to work with you and learn from you! Hope to see you again next year.

DIY – Juli 2018

Na, seid ihr schon gespannt, wie es mit dem Stoff aus dem Juni DIY weiterging? Ich hatte mir überlegt ein altes Mousepad (damals vom Möbelschweden) aufzuhübschen.

Das braucht ihr:
– ein (altes) Mousepad, ein schönes Stück Stoff, einen Bleistift, eine Schere, einen Deckel oder anderen runden Gegenstand, der etwas größer ist als das Mousepad und einen Stoffkleber

Und so wirds gemacht:
– das Mousepad auf den Stoff legen und die Schablone drumherumzeichen – bei mir wars ein Deckel und der war sehr praktisch, weil er auch noch aus Glas ist und ich so gut durchsehen konnte, ob ich mittig bin
– ausschneiden und das Mousepad auf die Rückseite des Stoffes mittig aufkleben; danach nach und nach die Ecken abgerundet ankleben.

Als ich es fertiggestellt hatte, habe ich gemerkt, dass man es auch anderweitig benutzen kann. Einfach als Dekoobjekt oder als Untersetzer. Vielleicht fallen dir sogar noch weitere Ideen ein?!


Da ich die Bilder bei der Arbeit gemacht habe, haben es zwei Kolleginnen gesehn und gleich nachgefragt, was das denn sei. Jetzt hab ichs endlich aufgelöst :) Und eine andere darf sich bald ganz besonders über ein Päckle freuen, weil ich es direkt verschenke!

DIY – Juni 2018

Hui, auf das DIY im Juni musstet ihr diesmal etwas länger warten, aber es teilt sich mit dem Juli sozusagen ein Projekt und daher kommt Teil 1 erst am Ende diesen Monats, also heute, also wirklich am allerletzten Junitag :) – und Teil 2 dann (hoffentlich, ha!) am Anfang des nächsten Monats.

Vor längerer Zeit habe ich von einer Freundin Textilfarbe geschenkt bekommen. Metallicfarbe in Gold! Bei dieser Farbe steht in der Anleitung, dass man sie nicht bügeln muss, auf links waschen soll und sie tragbar nach 24 bis 48 Stunden ist. Klingt erstmal sehr gut, auch wenn ich die letzten beiden Punkte noch nicht getestet habe. Für euch auf den Bildern auch noch mal im Detail – und ich will hier deutlich darauf hinweisen, dass ich jetzt nicht für diese Farbe werbe, sondern dass es ein Geschenk einer Freundin war!

Also, du brauchst Stoff, die Farbe, einen kleinen Teller für die Farbe und einen Pinsel (am besten einen feinen). Ich habe zudem mit einem Sieb, einem Korken und Klebeband experimentiert. Und dann kann es auch schon losgehen! Für mein Projekt verwendete ich erstmal einen hellblauen Probestoff (ein alter Kissenbezug).


Lustigerweise, wenn man genau hinschaut, ist auf meinem Stoff ein quadratisches Muster. Das habe ich dann mal grob ausgemalt. Sieht schon okay aus, aber nicht ganz so ordentlich. Besser und exakter wird es, wenn man erst mit Klebeband was abklebt und dann drübermalt. Ich habe übrigens draußen gearbeitet und es trocknete relativ schnell, was ich super fand. Rauten habe ich mit Abkleben und Malen versucht und meinen Anfangsbuchstaben. Noch toller wäre es sicherlich mit einer Schablone, aber natürlich auch noch aufwendiger. Weiter habe ich es mit einem Sieb probiert. Das hat mal gar nicht funktioniert, wie ich mir das mit Spritzern so vorgestellt hatte. Aber das Korkenstempeln fand ich dann wieder lustig. Auch nicht so exakt, aber handgemacht und fröhlich.

Vielleicht habt ihr ja noch weitere Ideen, wie man Stoffe bemalen und bestempeln kann. Mir hat jedenfalls das Abkleben am besten gefallen. Ich mochte das Exakte, so dass ich einen weiteren Stoff aus meiner Sammlung gewählt und ihn um goldene Querstreifen ergänzt habe. Und mit diesem Stoffstück geht es dann im Juli auch weiter. Lasst euch überrraschen!

Bible Art Handlettering

Wer schon länger meine Arbeiten auf dem Blog verfolgt, weiß, dass ich eine Bibel habe, die einen breiteren Rand hat, den man gestalten kann. Das nennt man Bible Art Journaling. Und wer mich zudem gut kennt, weiß auch, dass ich meine Bibel nur mit Handlettering und manchmal kleinen Illustrationen in Schwarz und Weiß gestalte. Und so mag ich euch heute mal ein paar weitere Seiten, die ich gestaltet habe, zeigen, und hoffe, den einen oder die andere zu inspirieren. Seid gesegnet!

Wer sich für meine bisherigen Bible Arte Journaling Beiträge interessiert, kann sich hier und hier und hier durchklicken.

Gartenträumchen

Heute mal ein liebes Hallo aus meinem Garten. In letzter Zeit war nicht viel los auf  dem Blog. Zum einen, weil ich gerade arbeitstechnisch gut ausgelastet bin, zum anderen, weil ich mein Leben auch einfach leben und nicht nur »dokumentieren« will. Und manchmal muss man auch ne Pause machen, um neue Ideen zu schöpfen.

Meine Pause mache ich gerade sehr gerne in meinem kleinen Garten- oder besser Terrassenparadies daheim. Und ich freue mich riesig, dass die Temperaturen soo schön sind (ja, ich bin ein Sommermensch! :)). Dieses gute Wetter gefällt auch meinen Pflanzen und so schießt der Salat und die Kräuter und auch die Tomaten beginnen schon zu blühen. Wollt ihr mal sehn?!


Wen meine Gartenbilder aus den vergangenen Jahren interessieren, kann sich hier durchklicken:

2017 – Grüner wird’s nicht, Bunter wird’s nicht
2016 – Erste Ernte 2016Tomatenliebe 2016
2015 – Tomatenliebe

DIY – Mai 2018

Beim heutigen DIY geht es um eine Food Hood, eine genähte Schüsselabdeckungen. Wie einige von euch wissen, schwimme ich total auf der öko-bio-zero-waste-recycle-Welle mit. Und ich versuche immer wieder, wo es mir möglich ist, Abfall zu vermeiden bzw. zu reduzieren. Beispielsweise habe ich mir im letzten Jahr Abschminkpads genäht, kleine Beutel fürs Einkaufen und eine Hülle für mein Smartphone. Ich versuche immer weiter auf Plastik zu verzichten. Das ist nicht immer leicht, aber Versuch macht bekanntlich kluch. ;)

Und so ist mir aufgefallen, dass ich zum Abdecken von Schüsseln teilweise noch zur Klarsicht- oder Alufolie greife. Nicht, weil ich es gut finde, sondern, weil ich noch keine bessere Alternative gefunden habe. Wenn es nur um eine kleine Schüssel geht, die ich im Kühlschrank verwahre, kommt einfach ein Teller oben drauf. Aber wie macht man das beim Mitbringen eines Salates? (Und ich bringe wirklich meistens und gerne zu Festen einen leckeren Salat mit). Beim Stöbern im Netz bin ich auf Ever&Again aufmerksam geworden. Dieser Laden verkauft u.a. sogenannte Food Hoods. Ha, dachte ich, coole Idee. Das muss ich selber machen.

Und da schon wieder ein neuer Monat begonnen hat, habe ich für euch im Netz nach einem Do it Yourself gestöbert und bin fündig geworden und zwar bei zwei verschiedenen Seiten. Ich habe mir beide angeschaut und die besten Tipps von Patti und Katha mitgenommen.

Ich habe Folgendes gebraucht:
– einen schönen Baumwollstoff (meiner heißt passenderweise What’s Cookin von Allison Cole.) – bitte unbedingt vorher waschen und bügeln! Ich habe mich gegen einen zusätzlichen beschichteten Stoff entschieden.
– eine Stoffschere, einen Stift und ein Maßband/Lineal
– eine Schüssel, die ihr unter die Haube bringen wollt ;)
– dünnes Gummiband (meines ist 5 mm breit)
– eine Sicherheitsnadel
– nicht zu vergessen: eine Nähmaschine

Ich habe mir das Beste von den beiden Anleitungen abgeschaut, aber mich mehr bei Patti orientiert. Und da das alles auf Englisch und in Inches ist, hier meine Abmessungen: Für die Umrandung habe ich 5 cm Beschnitt genommen, mit 1,5 -2 cm abgesteckt und dicht am Rand genäht. Das ist gar nicht so einfach, weil es ja immer rund geht. Für das Gummiband habe ich zweimal den Durchmesser des genähten Kreises genommen.

Herausgekommen ist eine wunderbare Abdeckung für meine Salatschüssel. Da kann das nächste Grillfest kommen! Viel Spaß beim Nachnähen!

Pyrografie again

Die Pyrografie oder Brandmalerei begeistert mich derzeit wirklich sehr. Als Anleitung gab es ja im letzten Monat ein DIY dazu. Und so habe ich meiner Familie zu Ostern Frühstücks- oder Schneidebrettchen gestaltet. Auf jeder Seite ein anderes Muster. Kam gut an. Meine Mutter findet ihres sogar so schön, dass sie es gar nicht verwenden mag ;)

Und weil ich noch ein weiß lasiertes Brett übrig hatte, wurde das gleich mitgestaltet und heißt zukünftig unsere Gäste herzlich willkommen! Und ja, auch hier zeigt sich mal wieder meine Liebe zum Handlettering.