Bible Art Journaling und Lettering Workshop

Vor ein paar Wochen hatten wir im Verlag einen Tag der offenen Tür. Dort gab es ein tolles Angebot für Groß und Klein. Man konnte durch die verschiedenen Abteilungen gehen und sich anschauen, wer was und wo arbeitet. Es gab für Kinder eine Entdeckungstour, Vorträge von Autoren, leckeres Essen von Food Trucks und es gab zweimal einen Workshop zum Thema Bible Art Journaling und Lettering. Diesen durfte ich mit eine Kollegin halten und gestalten.

Wir haben uns einige Gedanken gemacht, Materialien zur Verfügung gestellt, Beispiele zur Inspiration gezeigt, ein Worksheet gestaltet und den Raum gemütlich dekoriert, um eine kreative Atmosphäre zu schaffen. Es waren einige Teilnehmerinnen da (auch 3 Männer haben reingeschnuppert), die gebastelt und gelettert haben und ihren Spaß hatten. Jedenfalls hatten wir durchweg positives Feedback, was uns gefreut und ermutigt hat, so was eventuell mal wieder anzubieten.


Patchworkdecke nähen

Lange hat meine Nähmaschine pausiert, aber nach und nach mag ich diesen Sommer wieder ein paar Dinge nähen. Den Start macht ein – und vielleicht auch mein – Mamutprojekt 2019. Ich habe wirklich über Wochen daran gearbeitet. Entstanden ist eine wunderschöne Patchworkdecke. Die Nähanleitung stammt von Frau Tulpe. Dort könnt ihr euch in den Bildern auch die Schritte anschauen.

Die Stoffe besitze ich schon länger – da sammelt sich immer mal was an bei mir – und ich kann euch daher leider nicht sagen, wo ich diese jeweils gekauft habe. Auf die Unterseite habe ich anstelle eines normalen Stoffes eine dünne Fließdecke aus dem Möbelschweden genäht.

Die Vorbereitungen und der Prozess haben lange gedauert. Erst musste ich eine Stoffauswahl treffen. Die Stoffe waschen und bügeln, vermaßen und zurechtschneiden. Dann nach und nach zusammennähen, zurechtlegen und wieder nähen, die Umrandung nähen, mit dem Unterstoff und einem Vlies vernähen und zu guter Letzt alles im Patchworkstil, Dreieck für Dreick, versteppen.

Aber jetzt freue ich mich, dass ich mich endlich mal wieder an ein Projekt gewagt habe und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Und sie ist so kuschelig weich geworden. Hach, … der Herbst und Winter können kommen. Aber nein, jetzt darf der Sommer erst noch bleiben! Und vielleicht nutze ich sie bald ja mal als Picknickdecke?!

Bible Art Journaling – Psalm 104

In den letzten Wochen habe ich wieder neu das Spazierengehen für mich entdeckt. Wir wohnen so schön und können direkt aus dem Haus raus und über Felder und durch den Wald. Ganz aufmerksam habe ich die Farben und Formen und Gottes Schöpfung aufgetankt und natürlich die Sonnenstrahlen, die so gut tun.

Und mir ist wieder mal bewusst geworden, dass Gott die Natur nicht einfach so gemacht hat, aus einer Laune heraus. Er hat sie uns zur Freude gemacht und er hat sie zum Nutzen für den Menschen gemacht, wie es in Psalm 104,14 steht. Ist das nicht genial? Ich freue mich jedenfalls – besonders als Designerin – über meinen Schöpfer, an dieser wundervollen Farbenpracht, am Summen der Bienen und Zierpen der Grillen. Ich staune über den knallblauen Himmel und die Wattewolken. Und ich mag meinen eigenen kleinen Garten, dem Salat und den Kräutern beim Wachsen zusehen, zu ernten und schmecken. Welch ein Geschenk!

Psalm 104 habe ich mich mit Stift und Farbe genähert und mich mal wieder kreativ in meiner Art Journaling Bibel ausgetobt. Diesmal nicht nur mit Lettering, sondern mit einer Illustration mit Aquarellfarben. Ganz zart und leicht und fröhlich.

DIY Osterbastelei

Im letzten Jahr gab es Monat für Monat ein Do-it-Yourself für euch.
Heute greife ich eines auf und habe es etwas österlich verändert. Erinnert ihr euch noch an die Teelichthalter im Januar 2018?

Nimmt man nur die Hälfte des Papieres, lassen sich wunderhübsche Origami anmutende Ostereier falten. Noch immer verlinke ich gerne auf das Video von Moin Liz.

Als Extra-Goodie habe ich euch ein Falt-PDF erstellt in DIN A4 – bitte nur privat und nicht kommerziell nutzen! So müsst ihr die Linien nicht vorzeichnen, sondern nur ausdrucken, ausschneiden und dann sehr exakt (!) falzen und falten. Ich nehme für das Falzen ein Lineal oder Geodreieck und eine stumpfe Nadel. Die Vorlage reicht für zwei Ostereier.

Nach Wunsch und Laune könnt ihr es auf buntem Papier ausdrucken oder die Rückseite (die natürlich beim fertigen Osterei als Vorderseite zu sehen ist!) noch fröhlich bunt gestalten oder – wie in meinem Fall – besprenkeln. Hier sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Wie ihr seht, habe ich unten an die Eier noch die Frohe Osterbotschaft gehängt. Hier habe ich zum ersten Mal mit einer Kalligrafiefeder geschrieben. Gar nicht leicht, aber passt, wie ich finde, gut zu den Sprenkeln.

Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß beim Nachbasteln und frohe Ostern!

Wort des Jahres 2019

Hattet ihr schon mal ein »Wort des Jahres«? Ich habe schon davon gehört, aber bisher keines gehabt. Seit einiger Zeit habe ich die App »YouVersion/Die Bibel« auf meinem Handy. Vielleicht kennt sie die eine oder der andere. Dieses Jahr habe ich Anfang des Jahres den Leseplan »Ein Wort, das dein Leben verändert« gelesen und mir kam das Wort »Hoffnung« in den Sinn. Wow, sollte das mein »Wort des Jahres« werden? Immer wieder hat es sich in meine Gedanken geschlichen und ich habe darüber nachgedacht, was ich damit verbinde.

Letzten Sonntag war ich dann auf der Jumiko in Stuttgart und habe einen Beitrag von Frank Döhler über »Menschenfurcht« gehört, der mich beeindruckt hat. Ja, ich will auch im neuen Jahr meine Hoffnung nicht in Menschen und Situationen setzen, sondern in Gott.

Beim Stöbern in der Bibel kam mir dann noch der passende Bibelvers, den ich für mich gestaltet habe und der jetzt über meinem Bett hängt.

In der Bibel taucht das Wort Hoffnung 123 Mal auf. Einige dieser Verse will ich auf jeden Fall genauer betrachten. Und ich bin schon sehr gespannt, wie dieses Wort mich 2019 prägen wird.

P.S: Woher ich die Inspiration zu den Bergen hatte und mehr zu weiteren Wörtern 2019 gibt es auf meinem Instagram-Post!

DIY 2018 – ein Rückblick

Na, ihr Lieben, hattet ihr schöne Weihnachten? Ich habe mich mal an einen kleinen DIY-Rückblick gemacht. 2017 hatte ich euch jeden Monat ein Kalenderblatt mit einem Bibelvers gestaltet zum Ausdrucken. Und 2018 gab es jeden Monat eine Do-It-Yourself-Idee. Vielleicht hat der eine oder die andere einen Monat verpasst und braucht gerade einen Kreativanstoß »zwischen den Jahren«?!

Im Januar gab es eine Anleitung für Teelichthalter im Origami Stil. Relativ schlicht in Weiß gehalten, die man auch als Blumentopfverschönerung verwenden kann. Bei mir stehen sie noch immer auf der Fensterbank bzw. auf meinem kleinen Bücherregal. Weiter gings im Februar mit der Inspiration für einen Kranz aus Eukalyptuszweigen. Oh, wie der gut geduftet und natürlich auch hübsch ausgesehen hat! Im März nahm ich euch mit in die Welt des Brandletterings oder auch Pyrografie. Auch hier habe ich einige Bretter zu Ostern verschenkt und auf manchen schneide ich noch heute mein Gemüse. :) Klar wurde es im April österlich.


Und nach Faltanleitung, was mit Pflanzen und dem Brenner, musste mal wieder was Genähtes her. Das Osterkörbchen kann man übrigens auch ganzjährig als Brotkorb verwenden. Und wenn ihr schon einen Brotkorb oder eine Schüssel habt, die ihr gerne plastikfrei abgedeckt haben wollt, kann ich euch das DIY im Mai empfehlen. Da habe ich euch gezeigt, wie man eine Food Hood näht. Die nächsten beiden DIY gehören fast zusammen, da ich im Juni einen Stoff bemalt und zum ersten Mal Experimente mit Stoffmalfarbe gemacht habe, um diesen dann im Juli für ein Mousepad zu nutzen. Der neue Besitzer ist übrigens begeistert von seinem Unikat. Karten, gerade für Geburtstage, kann man wirklich immer gebrauchen. Von mir gabs im August eine kleine, feine Anleitung dazu. Mit fancy goldenen Sprenkeln und Handlettering!

»Ein Traum in Grün« hieß es im September und ich habe mir ein Bandeau-Haarband genäht. Ein wirklich leichtes und schnelles DIY, das klasse Eindruck macht :) Im Oktober habe ich euch ein ungewöhnliches, aber sehr effektives Waschmittelrezept aus Kastanien gezeigt. Hat es schon jemand nachgemacht? Wie ihr wisst, habe ich in den letzten Monaten auch das Lettering wieder mehr für mich entdeckt. Seiten, die mich inspirieren und eigene geletterte Sachen gabs im November zu bestaunen. Und im Dezember machte die Anleitung für Weihnachtskarten im Lettering und Watercolor Stil den Jahresabschluss.

Das waren also meine 12 DIY-Ideen 2018 für euch. Wirklich ein buntes Programm, wenn ich so zurückblicke. Ich hoffe, ihr hattet Spaß daran und damit und habt die eine oder andere Inspiration mitnehmen können. Mal sehn, was mir fürs neue Jahr an monatlichem Goodie so einfällt?! Lasst euch Anfang Januar überraschen! :)

DIY – Dezember 2018

Advent. Sich besinnen und auf Jesu Ankunft warten. Sich Zeit nehmen. Es sich gemütlich machen. Bist du gut in der Adventszeit angekommen und nimmst diese auch als solche wahr? Schon die ersten Adventskalendertürchen geöffnet? Machst du es dir mit einem Tee auf dem Sofa gemütlich? Bist du sogar schon am Weihnachtsgeschenke kaufen oder basteln?

Ich bin bald für zwei Wochen im Urlaub, so dass ich dieses Jahr eine ganz neue und andere Adventszeit erleben werde. Trotzdem oder gerade deswegen habe ich mir schon rechtzeitig Gedanken zu Geschenken und Deko gemacht. Ich habe die Adventstüten aus dem letzten Jahr aufgestellt und Sterne aufgehängt. In den letzten Jahren habe ich Karten mit 3D-Kugeln und mit einem Aufklappeffekt gebastelt. Dieses Jahr zeige ich dir, wie man hübsche Karten mit Watercolor und Lettering gestalten kann.


Du brauchst für die Karten (Aquarell)Papier und -farben, einen Pinsel, Wasser, einen Teller oder eine Mischpalette und einen Fineliner oder Brushlettering-Stift, ggf einen Bleistift, wer sich die Motive vorzeichnen möchte.


Als erstes mischen wir uns auf dem Teller einen schönen Tannengrünton (bei mir heißt das: Grün mit Schwarz und Blau und etwas Gelb) und verwenden dieses mit viel Wasser als erste Ebene, den Hintergrund. Dieser wirkt pastellig und zart, fast transparent.

Dann erstmal Geduld und die erste Ebene trocknen lassen. Die zweite Ebene, ich nenne sie mal Mittelgrund (gibt’s das Wort?! :D), und die Tannen bekommen etwas mehr Farbe. Wieder trocknen lassen – übrigens sind die Pausen perfekt zum Teewasser aufsetzen, Kekse essen, … ;)

Und die vordere Ebene, also der Vordergrund, bekommt die meiste Farbe ab und darf fast deckend sein. So entsteht ein cooler 3D Effekt. Nachdem auch diese Ebene trocken war, habe ich den Schriftzug auf die freie Fläche geschrieben. Und am Ende durfte es noch etwas »Goldstaubsprenkel« regnen :)

Was ich mit den Tannen gemacht habe, funktioniert natürlich auch mit anderen Elementen. Ich habe noch zwei Kränze illustriert, einige Geschenkanhänger und eine Karte, die mit Tannengrün und roten Kugeln umrandet wurde. Auch hier habe ich wieder mit wässrigem Grün gestartet bis hin zum fast deckendem Grünton. Profis nennen diese Methode auch »Layering« (Layer = Ebenen, von denen ich ja auch oben schon sprach). 

Wenn die Karten vollständig getrocknet sind, kommt der zweite Teil, das Lettering. Hier kannst du es entweder mit Bleistift vorzeichnen oder direkt loslettern. Und hier noch ein kleines Filmchen vom Entstehungsprozess:

Hoffentlich konnte ich dich inspirieren und du hast viel Freude beim Gestalten von persönlichen Weihnachtskarten – es können natürlich auch Geschenkanhänger sein oder Geschenkpapier?! Werde kreativ!

Auslosung »Mein To-Doodle-Planer«

Ich bin gerade ganz überwältigt, dass so viele beim Gewinnspiel von »Mein To-Doodle-Planer« auf dem Blog, auf Facebook und Instagram mitgemacht haben. Ich habe ausgelost und gratuliere allen 12 GewinnerInnen sehr herzlich:

Auf dem Blog:

Auf Facebook:

Auf Instagram:

Bitte meldet euch, wenn ihr nicht schon eine Mail im Postfach habt, spätestens innerhalb einer Woche mit eurer Adresse bei mir (Kontakt im Impressum), damit ich die Planer schnell verschicken kann! Dann kann ja Weihnachten und vor allem das neue Jahr kommen :)

Und ich habe noch ein Goodie für alle, die jetzt leer ausgegangen sind und darüber vielleicht traurig sind: Bis Samstag, 24.11.18, bekommt ihr den Planer auf dem SCM Shop noch 10% günstiger! Einfach den Rabattcode SPIKADESIGN2019 im Warenkorb eingeben und auf »einlösen« klicken – dann wird der Betrag von der Summe abgezogen.

DIY – November 2018

Diesen Monat zeige ich euch eine kleine Sammlung an Links zum Thema »Handlettering« und »Brushlettering«. Ich lasse mich gerne auf Instagram, Pinterest oder Blogs inspirieren und habe mir das ein oder andere Buch und Übungsheft gekauft und bin durch das Bible Art Journaling am Üben und mich verbessern. Es macht wirklich viel Spaß und ich sehe langsam Fortschritte. Aber ich habe auch einen Hang zum Perfektionismus und bin noch lange nicht am Ziel meiner Lettering-Reise. Mein Tipp für euch: Üben, üben, üben. Und zwar oft und viel. Viele Fehler machen, Sachen verwerfen und immer weitermachen und seinen eigenen Stil finden.

In meinem Urlaub hatte ich viel Zeit und habe täglich gelettert. Da ist zum Beispiel dieses Lettering in meinem Skizzenbuch entstanden:


Vor etwa einem Monat habe ich zum ersten Mal einen kleinen Workshop besucht bei Katharina von Hints & Kunst und einen kreativen Nachmittag mit 10 anderen Mädels gehabt. Gemeinsam haben wir gelettert und uns zum Thema »Watercolor« inspirieren lassen.

Ab und zu treffe ich mich mit einer Freundin und wir nehmen uns Zeit zum Üben, probieren Techniken aus und ermutigen uns gegenseitig. Und ich bin da an einer Idee dran für euch fürs nächste Jahr! Kleine Sneek-Peek unten, aber mehr wird noch nicht verraten ;)


Wer sich weiter inspirieren möchte, hier sind einige meiner Favoriten:

https://www.frauhoelle.com
https://cargocollective.com/frauannika/Handlettering
https://www.hints-und-kunst.de
http://www.allthingsletters.com
http://www.maedchenkunst.de
https://eineckig.com
https://iletterju.com/

Teilweise könnt ihr euch auch zu einem Newsletter anmelden und bekommt Freebies oder die ein oder andere hat sogar schon ein Buch geschrieben. Bei iletterju habe ich zum Beispiel sogar ein gratis Übungsheft gefunden – für Rechts- und Linkshänder :)!

Vielleicht habt ihr ja Lust für Weihnachten eigene Karten zu gestalten oder für den nächsten Geburtstag, das neue Jahr, … oder oder?! Ich bin immer wieder begeistert, wie vielfältig man hier sein kann und Menschen eine kleine oder große Freude bereiten.