Mein To-Doodle-Planer

Heute möchte ich euch ein Herzensprojekt vorstellen. Ich habe mit einer Kollegin zusammen einen Kalender entwickelt: Mein To-Doodle-Planer. (unter dem Link findet ihr auch eine größere Auswahl an Innenseiten!)


Der Titel setzt sich zusammen aus »to do«, Aufgaben und Listen und Planen, und »to doodle«, weil es zu jeder Wochenübersicht auch was zum Scribblen und Gestalten gibt. Neben einer Monatseinstiegsseite gibt es einen doppelseitigen Wochen-Kalenderteil mit Notizfeld für die Woche, ein Feld für Dankbarkeitsmomente und motivierenden Gedanken. Und es gibt zusätzliche Seiten mit vielen verschiedenen Listen, Inspirationen, Seiten für Skizzen und Kritzeleien.


Und ich habe die Gesamtgestaltung übernommen und sogar alle Illustrationen von Hand gezeichnet. Also wirklich ein Großprojekt und ich bin sehr stolz, dass der Planer da ist und er so wunderschön geworden ist. Die Sonderfarbe knallt richtig schön rein, so dass er in jeder Buchhandlung auffällt und ins Auge springt!


Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an unsern Azubi Jonas fürs Fotografieren und an meinen Kollegen Amos für die Bildbearbeitung. Solltet ihr einen To-Doodle-Planer besitzen, würde ich mich sehr über eure Bilder freuen. Gerne auf Pinterest/Facebook/Instagram unter #todoodleplaner teilen. :)

DIY – August 2018

Geht’s euch auch manchmal so, dass ihr auf einen Geburtstag eingeladen seid, aber keine schöne Glückwunschkarte daheim habt? Oder ihr seid in einem Laden, aber irgendwie trifft keine Karte euren Geschmack?! Dann seid ihr die perfekten Kandidaten für mein August DIY! Ich zeige euch, wie ihr eure eigenen Karten gestalten könnt. Natürlich weiß ich nicht, ob ich damit euren Geschmack treffe, aber ihr könnt die Karten ja auch ganz individuell machen.

Ihr braucht
Weißes Papier, Klappkarten und Umschläge (bei mir in beige-gelb), einen goldenen Lackstift (muss gut spritzen) und einen schwarzen Stift, eine Schere, ggf ein Lineal oder Geodreieck.

How to do?!
Eventuell zuerst die Unterlage mit Zeitung auslegen, damit ihr nicht den Tisch unter euch besprenkelt (kann man machen, weiß ich, kann man auch wieder wegmachen, weiß ich auch ;)). Dann legt ihr die Umschläge und das weiße Blatt Papier auf den Tisch und spenkelt und spritzt fröhlich drauf los. Auf jeden Fall müsst ihr euch im nächsten Schritt gedulden und alles gut (am besten über Nacht!) trocknen lassen.

Danach einfach Streifen aus dem weißen Papier passend auf die Karten ausschneiden (vorher abmessen) und mit dem schwarzen Stift in Schönschrift eure Glückwünsche draufschreiben und das Papier entsprechend auf die Klappkarte aufkleben. Hier sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt, welche Größen und ob hochkant oder lieber quer. Probiert euch aus!

Und so sahen meine Ergebnisse aus:


Ich habe den Umschlag am Ende noch mit ein paar Blümchen verziert und gestern alles verschenkt. Kam sehr gut an und hat sogar zur Geburtstagstischdeko gepasst :)

Linoldruckliebe

Ich komme gerade erst aus Doorn in den Niederlanden zurück. Dort verbrachte ich wunderbare, inspirierende Tage auf dem CAS (Christian Artists Seminar). Ganz begeistert (und auch noch ein bisschen übermüdet) bin ich zurück. Ich durfte auf dem Seminar nicht nur talentierte KünstlerInnen kennenlernen, sondern habe spannende Seminare besucht und zwei Druckworkshops mitgemacht. Und ich bin ein bisschen verliebt in den Linoldruck, in die Druckerfarbe, das schmatzende Geräusch, wenn man mit der Rolle hin- und herfährt, das wunderschöne Papier. Es tat so gut, eine Auszeit vom Arbeiten am Computer zu haben – »back to the roots«. Mit Stift und Linolschnittmesser in der Hand, Schürze um den Hals, Druckerfarbe unter den Fingernägeln. :)

Und die Ergebnisse dieser Arbeiten will ich euch nicht vorenthalten.

Bei einem Workshop haben wir Fotografie und Druck kombiniert. Wir haben in kleinen Gruppen uns gegenseitig fotografiert und mit Licht experimentiert. Ich durfte Ria fotografieren und zeichen – Ria, dank je wel for being my model, for being »Queen Beatrix« ;). Und auch ich wurde fotografiert und durfte am Ende einen Druck mit nach Hause nehmen – vielen Dank, liebe Hannah Schillai, dass du mich so wunderbar fotografiert und gedruckzeichnet hast :).


Beim anderen Druckworkshop zeichneten wir auf Linolplatten und haben diese dann entsprechend bearbeitet. Sehr spannend war für mich die Erkenntnis, dass man hier sozusagen kein weißes Papier vor sich hat, sondern ein (wenn man es nur so drucken würde) schwarzes. Und alles, was man der Linolplatte wegnimmt, wird weiß und bringt somit Licht ins Dunkel. Genial! Aber gar nicht so einfach, weil man wirklich umdenken muss.

Meine ersten Versuche waren mit einer kleinen Pflanze und mit Schrift (soo herausfordernd, weil man ja auch noch spiegelverkehrt schreiben muss!). Ich war für mich nicht so richtig zufrieden mit dem Ergebnis, auch wenn es anderen gut gefallen hat. Am nächsten Tag habe ich jedoch noch mal überlegt, skizziert und meine Bildsprache gefunden. Das Grafische liegt mir viel mehr. Linien, Punkte, Formen. Das ist meine Welt. Und so freue ich mich sehr über die Ergebnisse!


Am Ende gab es sogar eine kleine Ausstellung, in der auch wir unsere Arbeiten zeigen durften.

Dank je wel, Renske and Wother. It was great to work with you and learn from you! Hope to see you again next year.

DIY – Juni 2018

Hui, auf das DIY im Juni musstet ihr diesmal etwas länger warten, aber es teilt sich mit dem Juli sozusagen ein Projekt und daher kommt Teil 1 erst am Ende diesen Monats, also heute, also wirklich am allerletzten Junitag :) – und Teil 2 dann (hoffentlich, ha!) am Anfang des nächsten Monats.

Vor längerer Zeit habe ich von einer Freundin Textilfarbe geschenkt bekommen. Metallicfarbe in Gold! Bei dieser Farbe steht in der Anleitung, dass man sie nicht bügeln muss, auf links waschen soll und sie tragbar nach 24 bis 48 Stunden ist. Klingt erstmal sehr gut, auch wenn ich die letzten beiden Punkte noch nicht getestet habe. Für euch auf den Bildern auch noch mal im Detail – und ich will hier deutlich darauf hinweisen, dass ich jetzt nicht für diese Farbe werbe, sondern dass es ein Geschenk einer Freundin war!

Also, du brauchst Stoff, die Farbe, einen kleinen Teller für die Farbe und einen Pinsel (am besten einen feinen). Ich habe zudem mit einem Sieb, einem Korken und Klebeband experimentiert. Und dann kann es auch schon losgehen! Für mein Projekt verwendete ich erstmal einen hellblauen Probestoff (ein alter Kissenbezug).


Lustigerweise, wenn man genau hinschaut, ist auf meinem Stoff ein quadratisches Muster. Das habe ich dann mal grob ausgemalt. Sieht schon okay aus, aber nicht ganz so ordentlich. Besser und exakter wird es, wenn man erst mit Klebeband was abklebt und dann drübermalt. Ich habe übrigens draußen gearbeitet und es trocknete relativ schnell, was ich super fand. Rauten habe ich mit Abkleben und Malen versucht und meinen Anfangsbuchstaben. Noch toller wäre es sicherlich mit einer Schablone, aber natürlich auch noch aufwendiger. Weiter habe ich es mit einem Sieb probiert. Das hat mal gar nicht funktioniert, wie ich mir das mit Spritzern so vorgestellt hatte. Aber das Korkenstempeln fand ich dann wieder lustig. Auch nicht so exakt, aber handgemacht und fröhlich.

Vielleicht habt ihr ja noch weitere Ideen, wie man Stoffe bemalen und bestempeln kann. Mir hat jedenfalls das Abkleben am besten gefallen. Ich mochte das Exakte, so dass ich einen weiteren Stoff aus meiner Sammlung gewählt und ihn um goldene Querstreifen ergänzt habe. Und mit diesem Stoffstück geht es dann im Juli auch weiter. Lasst euch überrraschen!

Bible Art Handlettering

Wer schon länger meine Arbeiten auf dem Blog verfolgt, weiß, dass ich eine Bibel habe, die einen breiteren Rand hat, den man gestalten kann. Das nennt man Bible Art Journaling. Und wer mich zudem gut kennt, weiß auch, dass ich meine Bibel nur mit Handlettering und manchmal kleinen Illustrationen in Schwarz und Weiß gestalte. Und so mag ich euch heute mal ein paar weitere Seiten, die ich gestaltet habe, zeigen, und hoffe, den einen oder die andere zu inspirieren. Seid gesegnet!

Wer sich für meine bisherigen Bible Arte Journaling Beiträge interessiert, kann sich hier und hier und hier durchklicken.

Pyrografie again

Die Pyrografie oder Brandmalerei begeistert mich derzeit wirklich sehr. Als Anleitung gab es ja im letzten Monat ein DIY dazu. Und so habe ich meiner Familie zu Ostern Frühstücks- oder Schneidebrettchen gestaltet. Auf jeder Seite ein anderes Muster. Kam gut an. Meine Mutter findet ihres sogar so schön, dass sie es gar nicht verwenden mag ;)

Und weil ich noch ein weiß lasiertes Brett übrig hatte, wurde das gleich mitgestaltet und heißt zukünftig unsere Gäste herzlich willkommen! Und ja, auch hier zeigt sich mal wieder meine Liebe zum Handlettering.

DIY – März 2018

Habt ihr schon mal von Brandmalerei oder Pyrografie gehört? Es bedeutet mit einem Lötkolben auf Holz zeichnen oder schreiben. Und ich habe es gerade für mich entdeckt und bin sehr begeistert! Und ich konnte es sogar direkt mit Handlettering verbinden und habe so typografische und grafische Sachen gestaltet.

Angefangen und damit erst Versuche hatte ich in meiner Gemeinde, wo wir eine riesige Palette für die Jugendräume geschmückt haben und jede und jeder sich beteiligt hat. Und dann bin ich so auf den Geschmack gekommen, dass ich zu Hause mal geschaut habe, was man so verzieren könnte. Und so habe ich ein Schneidebrett, einen Kochlöffel, zwei Pfannenwender und Wäscheklammern verziert. Sieht toll aus, oder? Ich freue mich gerade beim Kochen oder Wäsche aufhängen sehr darüber :)


Vielleicht konnte ich euch ja inspirieren. Ihr braucht dazu wirklich nur irgendwelche Gegenstände aus Holz und einen Lötkolben. Ich hatte ihn mir von Bekannten ausgeliehen. Fragt doch auch einfach mal in eurem Freundes- und Bekanntenkreis. Und dann probiert euch aus. Vielleicht erst auf einem Probeholz. Und ich habe teilweise die Sachen auch erst mal mit Bleistift vorgezeichnet.

Viel Spaß dabei!

Bibel Art Journaling mit Brushlettering

Wer schon länger meinen Blog liest, weiß, dass ich seit einiger Zeit das Bible Art Journaling für mich entdeckt habe. Hier Rückblick 1 und Rückblick 2. :) Jedoch gestalte ich nicht bunt, klebe keine zusätzlichen Sachen rein und verwende auch keine Wasserfarben, sondern gestalte meine Bibel im Letter-Stil in schwarzer Schrift.

In meinem Urlaub vor Weihnachten und über Weihnachten habe ich endlich mal wieder Zeit gefunden, die Bibel zur Hand genommen, gelesen und gelettert – diesmal im Brushlettering-Stil.

Um keine Verwirrung zu stiften, hier mal kurz die Unterschiede:

Handlettering – schreiben mit normalen Stiften (Filzstift, Bleistift, Kuli, …), unterschiedliche Schriftarten, Größen, Kombinationen, auch mit Schnörkeln und anderen Verzierungen

Brushlettering – schreiben mit einem Pinsel oder Pinselstift, unterschiedliche Strichstärken (dünne Aufstriche, dickere Abstriche), kann auch als Teil des Handlettering verstanden werden


Ich musste immer erst ein bisschen auf Papier üben, um wieder reinzukommen und hab mir danach meine Bibel geschnappt. Übung macht wirklich den Meister oder die Meisterin. Ich bin mit manchen Buchstaben und Strichen noch nicht ganz zufrieden, aber finde, dass ich auf einem guten Weg bin. Und ich merke, je mehr ich übe und immer wieder zum (Pinsel-)Stift greife, desto besser werde ich.

Probiert es doch auch einfach mal aus! Ich hoffe, ich konnte euch etwas inspirieren!

Adieu 2017 – hello 2018!

Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Weihnachtszeit und seid gut ins neue Jahr gekommen. Ich wünsche ich euch ein wunderbares, gesegnetes Jahr 2018!

Dieser Beitrag hat schon Tradition. Wer sich für die letzten »Adieus« und »hellos« interessiert:
Adieu 2016 – hello 2017!
Adieu 2015 – hello 2016!
Adieu 2014 – hello 2015!

Es ist auch für mich immer wieder spannend. Zum einen zu sehen, was ich in den letzten Jahren so gestaltet habe, aber vor allem auch noch einmal auf das Jahr 2017 zurückzublicken. Es gab schöne Nähprojekte, Bücher, die ich gestalten durfte, habe das Handlettering entdeckt, für euch jeden Monat ein Kalenderblatt gestaltet und einige weitere Do-it-Yourself Anleitungen.

Gerade die DIY-Adventsaktion hat mir viel Spaß gemacht. Wer gespannt ist, wie es im neuen Jahr weitergeht, sollte immer mal reinschauen und/oder spika design auf Facebook folgen. Ich habe gerade große Lust mal wieder was für mich zu nähen. Schöner Stoff liegt schon bereit. Jetzt suche ich noch nach einem passenden Schnittmuster und nach einer großen Ladung freier Zeit ;) Und Bücher habe ich in letzter Zeit auch wieder einige gestaltet, die ich euch unbedingt zeigen will. Also, es gibt genug fürs neue Jahr – und bestimmt auch die eine oder andere Überraschung.

Freebie! Kalender 2017_Dezember

So, heute gibt es das letzte Kalenderblatt für 2017. Etwas adventlich, weihnachtlich, passend zum Dezember :) Viel Freude damit!

_kalender2017_dezember_spika-design-de

Auch dieses Mal ist es wieder auf A4 und kann leicht schwarz/weiß ausgedruckt werden. Aber man kann es natürlich auch auf A3 anpassen und hat so ein größeres Kalenderblatt. Ich hänge es bei uns im Verlag immer in die Teeküche.